Xingbao Modular Buildings

Bevor ich sie aus Platzmangel komplett zerlege, habe ich noch mal ein paar Bilder gemacht.

Die Qualität der Steine von Xingbao ist ok, wenn auch nicht überragend. Der Qualitätsunterschied zu Lego ist schon spürbar., häufig fühlen sich die Steine etwas knarziger und spröder an. Bei Häusern spielt das kaum eine Rolle, da Wände ja recht einfache Konstruktionen sind. Bei den Pflanzen am Theater sind mir zwei Blätter abgebrochen, sowas ist mir bei Lego noch nie passiert. Das Lego-Material scheint mir einfach besser zu sein.

Beim Theater fehlten zwei 2*2 Roundbricks. Bei dem Theater-Dach (XB-01020) hat ein Eck-Slope einen Fehlguss, da sind die inneren Röhren und eine Ecke nicht in Ordnung, sodaß der nicht wirklich fest drauf steckt.

Die quer eingebauten Fenster der Bank XB-01023 hängen nur an zwei 87087. Die beiden Steine waren so labbrig, dass ich dort ein klein wenig Kleber reingeschmiert habe. Bei Lego hätte ich mir neue schicken lassen, aber bei Xingbao wird das wohl nichts.

Aufkleber sind ohnehin böse, aber welche die über mehrere Steine gehen, gehören echt verboten. Leider macht Xingbao sowas von Zeit zu Zeit

Schwierig finde ich bei Xingbao die Bautechniken, sowas würde man bei Lego nicht finden. Die Säulen z. B. bestehen einfach nur aus gestapelten 1er Round-Bricks, je höher je wackiliger. Und wenn dann mehrere von diesen Wackel-Stangen rumstehen und dort oben ein Dach drauf soll, braucht man viel Geduld und am besten auch mehr als zwei Hände. Lego würde mindestens Stangen zur Stabilisierung reinstecken, vermutlich sowas aber auch einfach gar nicht erst entwerfen. Diese sandblauen Verhänge sind schick, treiben einen beim Bauen aber in den Wahnsinn.

Insbesondere das Theater besteht aus vielen sehr hohen Säulen (dicke und dünne) und ist extrem fragil. Bauen, dabei viel fluchen und nie wieder anfassen.

Die Optik der Gebäude ist aber natürlich einfach toll.

Beeindruckend finde ich bei Xingbao die Materialschlacht. Die Dächer z.B. sind total simple Konstruktionen, die einfach aus Unmengen schwarzer Platten und hunderte grüner Käseecken bestehen. Etwas repetitiv zu bauen, aber hübsch und unzerstörbar. Zum Ausgleich gibt es dann wieder Türen, die nicht mit der Wand verbunden sind und einfach nur auf einer Noppe im Haus stehen. Oder Lampen die nur an einer Noppe nach unten hängen.

Die Xingbao Figuren gefallen mir ausgesprochen gut, leider sind die in Deutschland inzwischen kaum noch erhältlich. Bei meinen Sets waren sie noch dabei.

Wenn Lego solche Asia-Modular-Buildungs bringen würde, … ein Traum. Am besten passend zu den Asia-Regional-Sets; die sind einfach großartig.

First Lego League 2019 Bremen und Umgebung

Alle Jahre wieder gibt es die First Lego League. Nachdem wir vor einigen Jahren von der Uni Oldenburg zur KGS Brinkum (Großraum Bremen) umgezogen sind gab es dieses Jahr nur einen kleinen Umzug zur KGS Leeste.

Der Grund war erfreulich: mehr Anmeldungen und damit mehr Platzbedarf 🙂

Das zieht auch wieder verstärkt die Lokal-Presse an: Weser Kurier am 8.12. sowie die Kreiszeitung 6.12. und am 8.12.

Verblüffend finde ich immer wieder, daß sehr viele Teams noch mit dem NXT arbeiten; und damit gar keine schlechten Ergebnisse erzielen.

Ich bin gespannt, ob wir das nächste Jahr die ersten Teams sehen, die mit Micropython arbeiten. Python auf dem EV3 ist ziemlich anstrengend, da man wirklich alles selber bauen muss. Die Lego-SW nimmt einem da doch ziemlich viel ab. Gerade Multithreading etc. in Python ist doch deutlich anspruchsvoller, sich das in einer GUI zusammenklicken ist viel einfacher.

Für viel Verwirrung sorgten (bei Schülern, Coaches und Richtern) die Regeländerungen zur Homezone. Insgesamt finde ich das neue Regelwerk aber gut.

Verblüffend war auch, daß wir schon die ersten Spike-Elemente gesehen habe. Das Spike-Set ist noch nicht auf dem Markt, aber Lego Steine & Teile hat die Elemente schon. Insbesondere die neuen Reifen haben wohl deutlich mehr Gripp als bisherige Reifen, dafür sammeln sie schnell Staub und Krümel ein.

Die Aufgaben sind deutlich einfacher geworden als die letzten Jahre, das trägt zur Motivation bei (mehr Punkte, mehr gelöste Aufgaben, ….).

Und der Mädchen-Anteil ist weiter gestiegen, sowohl bei den Schülern als auch den Coaches.

Das war mein 8.ter Wettbewerb. Zu meinem 10. Wettbewerb nehme ich mir vor, die Bilder dann auch mal zeitnahe zu posten.

LineageOS für Samsung Galaxy Tablet S2 (T810)

Für mein schönes Samsung Galaxy Tablet Tab S2 gibt es leider keine Android-Updates von Samsung mehr. Es funktioniert aber noch prima.

Also los mit LineageOS; (Wikipedia, Homepage) wollte ich mir ohnehin schon immer mal anschauen (was man nicht immer alles will).

Leider gibt es von diesem Tablettso diverse verschiedene Revisionen, die alle ihr spezielles Image brauchen. Ärgerlicherweise steht die Revision auf dem Gerät nicht drauf. Nach einiger Forschung stellte sich dann raus, daß genau für meine Revision (T810) von LineageOS keinen fertigen Build gibt.

Ein sehr ähnliches Gerät ist das GTS210WiFi. Die Installations-Anleitung hat ganz gut geholfen, es müssen nur andere Binaries benutzt werden.

Die LimeageOS-Binaries für das T810 gibt es hier: klick.

Die Bootloader-Binaries für das T810 gibt es hier: klick.

Da dieses Gerät noch ein 32-Bit-System ist, muss bei den Google-Apps der ARM, nicht der ARM64-Build ausgewählt werden. Bei F-Droid gibt es nur ein Installer-Paket.

Was noch nicht klappt, ist der SELinux-Support. SELinux läuft immer noch im permissive-Mode, den Enforcing habe ich noch nicht aktiv bekommen.