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Freie Software

Ada & Zangemann – Ein Märchen über Software, Skateboards und Himbeereis

im Dezember hat O’Reilly unser Buch „Ada & Zangemann – Ein Märchen über Software, Skateboards und Himbeereis“ veröffentlicht. Nach wenigen Tagen war es beim Verlag bereits ausverkauft, wir sind jetzt schon beim dritten Nachdruck und haben uns über die vielen positiven Rezensionen und Zuschriften gefreut. Zum Beispiel:

 Zusammen mit der Illustratorin Sandra Brandstätter ist dem Autor ein  technoides Märchen mit einer zeitgemäßen Moral gelungen.
   — Basler Zeitung

 Das IT-Märchen, das wir brauchen
   — Golem.de

 Mit „Ada & Zangemann“ legt der Präsident der FSFE ein Kinderbuch vor, das alle Voraussetzungen zum Open-Source-Bestseller mitbringt — von der fesselnden Handlung über die charmanten Illustrationen bis zur ebenso leichtverständlichen wie tiefschürfenden Grundaussage.
   — Linux Magazin

Ein wichtiges Ziel mit dem Buch ist es, dass wir damit auch Kinder erreichen, deren Eltern nicht von dem Buch erfahren haben oder es sich nicht leisten können, ihren Kindern ein Buch für 16,90 € zu kaufen. (Die digitale Version könnt Ihr ja nach dem Kauf weitergeben.)

Deshalb habe ich mich sehr gefreut, als mir einige von Euch in den letzten Wochen geschrieben haben, dass sie ein Buch an ihre Bücherei gespendet haben.

Kannst Du uns dabei helfen, dass möglichst viele Kinder zum „I Love Free Software“-Tag am 14. Februar über eine öffentliche Bücherei oder die Schule, den Jugendclub, der Hackerspace oder das Repair-Cafe in Deiner Gegend auch Zugang zu dem gedruckten Buch erhalten? Werde so Teil vom „I Love Free Software“-Tag und teile Deine Begeisterung für Freie Software mit den Menschen aus Deiner Umgebung.

# Du hast etwas Zeit und möchtest Dich gerne engagieren?

Bestelle Dir das Buch im lokalen Buchhandel oder über diesen Affiliate-Link direkt beim Verlag

https://dpunkt.de/produkt/ada-und-zangemann/?ref=10022

(12% gehen dabei an die FSFE).

Bringe dann das Buch am besten persönlich bei der Einrichtung vorbei. Unsere Erfahrung ist, dass die Büchereien sich sehr freuen.

Der Vorteil: Im persönlichen Kontakt mit den Einrichtungen könnt Ihr nach der Buchspende mit den Angestellten über Softwarefreiheit sprechen. Ich wurde beispielsweise von einer Berliner Bücherei angesprochen, ob wir nicht gemeinsam eine Veranstaltung zu Freier Software ausrichten könnten.

# Du hast wenig Zeit, willst uns aber finanziell unterstützen?

Spende der FSFE über diesen Link

https://my.fsfe.org/payonline/FC06226838B1

damit wir uns weiter dafür einsetzen können, dass möglichst viele Kinder und Jugendliche weltweit Zugang zum Thema Freie Software bekommen.

Danke an alle von Euch, die das Buch schon an Kinder in ihrem Umfeld verschenkt haben, das Buch anderen in persönlichen Gesprächen oder online weiterempfohlen oder bewertet haben.

Eure Unterstützung sorgt dafür, dass mehr Kinder Zugang zum gedruckten Buch „Ada und Zangemann“ erhalten und ihnen so ein Einstieg in den selbstbestimmten Umgang mit Technik möglich wird.

Viele liebe Grüße
Matthias Kirschner / Präsident FSFE

FSFE, Schönhauser Allee 6/7, 10119 Berlin, Germany
Registered at Amtsgericht Hamburg, VR 17030

Please support our work: https://my.fsfe.org/payonline/FC06226838

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macOS

Apple MacBook M1 und Multichannel Audio

Musik am Mac hören ist mit Airplay total simpel, die kann man einfach direkt zum Verstärker schicken. Aber leider kann Airplay nur Stereo und kein Mehrkanal-Ton.

Für Filme ist Mehrkanal-Ton aber halt doch nett. Der Verstärker (Sony STR 1080DN) nimmt Mehrkanal-Ton problemlos über HDMI entgegen. Aber der Mac hat keinen HDMI-Ausgang.

Und selbst wenn, würde da nichts rauskommen, da über Thunderbolt schon der Monitor angeschlossen ist. Und der M1 Mac kann nur einen externen Bildschirm ansprechen. Erst die M1Pro und M1Max können mehrere externe Bildschirme ansteuern.

Alle meine Versuche mit Mehrkanal-Ton über Apple TV zu streamen fehlgeschlagen. Teilweise bekommt man das mit Gebastel und Tools zum Laufen. Aber die Airplay-Geräte haben alle einen Puffer um Netzwerk-Ruckler auszugleichen. Und dieser Puffer führt bei Filmen dazu, das Bild und Ton nicht mehr synchron sind. Ja, der VLC kann das ausgleichen, aber der speichert das nicht und den genauen Zeitversatz habe ich auch nicht rausbekommen. Und der VLC kann kein HDR.

Mac-kompatible USB-Soundkarten mit Mehrkanal-Ton-Ausgang (am besten HDMI) scheint es nicht zu geben. Es gibt einige professionelle Audio-Interaces, die mehrere analoge Line-Ausgänge haben, aber der Verstärker hat keinen Mehrkanal-Line-Eingang.

Am erfolgsversprechendsten waren noch Experimente mit einem HDMI eARC Audio Extractor von Feintech. Im Prinzip funktionierte das, jedenfalls meistens. Manchmal aber halt auch nicht. Das hing irgendwie von der Einschaltreihenfolge der Geräte ab. Ist der Mac schneller aus dem Standby aufgewacht als der Monitor klappt das nicht. War der Verstärker ausgeschaltet, wenn der Rechner bootete, ging gar nichts. Manchmal aber doch. Alles sehr merkwürdig. 

Jetzt läuft dieser Adapter: USB 3.2 Gen1 Typ A auf HDMI™ Dual Monitor 4K 60Hz

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Das ist ein Displaylink-Adapter: eine USB-Grafikkarte, technisch eigentlich totaler Nonsens. Für die Datenmengen, die ein Monitor braucht, ist USB halt nicht gedacht. Aber wenn da kein Monitor, sondern nur ein Verstärker dran hängt, ist das total egal.

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Die Software gibt es nativ für Apple Silicon, am besten direkt von Display-Link die generische und aktuelle Version nehmen.

Stereo, Mehrkanal, kein Lag, … total gut.

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Die CPU-Last ist, wenn nichts passiert, gleich Null. Spielt man Audio ab, liegt die im niedrigen einstelligen Bereich. Der Adapter hängt am USB-Port des Thunderbolt-Hubs und läuft prima.

Der Adapter taucht natürlich als Monitor im System auf; aber am Verstärker hängt gar kein Monitor dran, nur die Lautsprecher. Das stört aber nicht weiters. Man sollte nur kein Fenster hinschieben, das ist kann quasi weg. Aber wenn man den Verstärker ausschaltet, legt sich auch der Adapter schlafen. MacOS interpretiert das als nicht mehr vorhandenen Monitor, und schiebt das Fenster dann wieder auf die anderen noch aktiven Displays.

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Und auf dem nicht vorhandenen Monitor kann man die Auflösung ganz runter drehen, das sollte dann weniger USB-Datenverkehr geben.

Ob das wirklich was bringt, weiß ich nicht; das ist in der CPU-Last am Mac schlecht zu sehen.

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Mit diesem DisplayLink-Adapter kann der M1 dann doch mehrere externe Bildschirme ansteuern:Bildschirmfoto 2022 02 06 um 07 04 21

 

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macOS

Thunderbolt Hub für Apple M1 Mac

Der neue Monitor hat einen Thunderbolt-Eingang. Da ich die alte Docking-Station im Kern nur für den DisplayPort-Ausgang benötigt habe, kann die weg. Da die im Kabelkanal unter dem Schreibtisch klemmt, sind die ganzen SD-Card-Ports etc. ohnehin total überflüssig.

Bei diversen Anbietern (OWC, Belkin, …) sind quasi gleichzeitig sehr vergleichbare Geräte aufgetaucht. Vermutlich benutzen die alle den gleichen Chipsatz (Goshen Ridge?). Am billigsten war die Club 3D Version. Die Modellnummer ist CSV-1580.

 

Thunderbolt 4 Portable 5-in-1 Hub with Smart Power

Ein Thunderbolt Eingang, drei Thunderbolt- und ein USB-Ausgang. Dazu gibt es ein Netzteil zur Stromversorgung, das lädt den Mac gleich mit.

Der Monitor und der Netzwerk-Adapter hängen per Thunderbolt am Hub, sodaß der Mac nur mit einem Kabel angeschlossen ist. Das ist sehr praktisch.

Wenn der Hub noch ein oder zwei USB-Anschlüsste mehr hätte, wäre er perfekt.

Der Anschluss ist total simpel. Man braucht keine Treiber, keine Tools, … einfach dranhängen.

Im Mac Profiler sieht das dann so aus:

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Freie Software

Raspberry Pi, Bullseye , SSL/TLS und Light HTTPd

Und das SSL im HTTPD-Daemon braucht auch TLS-Nachhilfe:

sudo apt install lighttpd-mod-openssl

Und in der lighttpd.conf aktivieren. Das ist beim Bullseye-Uprade anscheinend verloren gegangen.

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Freie Software

Raspberry OS und unbound

Das hat mich einen ganzen Nachmittag gekostet.

Mein Raspi hat ein Update auf Bullseye bekommen. Dabei gab es eine Million neue 64 Bit Pakete und eine neue Firmware. Hat etwas gedauert, lief aber alles problemlos durch.

Bis auf den Pi-Hole, da war total im Eimer. Ursache war ein Unbound-Eintrag in der /etc/resolvconf.conf. Der führt dazu, daß bei jedem Unbound-Start die Datei /etc/unbound/unbound.conf.d/resolvconf_resolvers.conf angelegt wird. Dort steht ein Eintrag drin, der dazu führt, daß unbound alle DNS-Anfragen auf die eigene IPv6-Adresse weiterleitet; also an sich selbst. Und ich wunder mich die ganze Zeit, warum der Unbound nichts mehr auflöst.

Was für ein Quark.

Also weg mit der Datei. Und den Unbound-Eintrag aus der /etc/resolvconf.conf löschen, damit die auch nicht wieder neu angelegt wird.

Wenn man das Problem kennt und weiß, wonach man suchen muss, findet man es auch in den Pi-Hole Foren:

https://discourse.pi-hole.net/t/warning-raspbian-october-2021-release-bullseye-unbound/51027

Sowas dämliches.