Bosch Heizkörper-Thermostat II [+M]

Ich wollte die Raumtemperatur im Badezimmer haben. Und statt dort ein Thermometer reinzustellen, habe ich einen Bosch Heizkörper-Thermostat II [+M]an den Handtuch-Heizkörper geschraubt. Spielzeug und Thermostat in einem 🙂

Der Einbau ist trivial: alten Thermostaten ab- und den Bosch dranschrauben. Anmelden am Home Assistant funktioniert wie immer bei Matter: Code scannen und warten. Die ersten beide Male ging es schief, aber beim dritten Mal hat es plötzlich geklappt. Keine Ahnung warum.

Der Bosch braucht zwei Mignon-Zellen, die beide beiliegen.

Im Home Assistant taucht der Bosch-Regler ganz korrekt als Heizregler auf:

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Batterie und Firmware wird auch angezeigt:

Bildschirmfoto 2026-01-20 um 16.59.58.

Und hier ist das gewünschte Thermometer:

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Etwas skurril sind manchmal die Übersetzungen:

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Busch und Jäger Free@Home

Einige Dinge im Haus (Deckenlampen, …) sind mit Nachrüstlösungen wie Zigbee …. nicht vernünftig automatisierbar.

Natürlich kann man Zigbee-Birnen in eine Deckenlampe reindrehen, aber anschließend darf man den normalen Lichtschalter quasi nicht mehr benutzen, da dann ja halt der Strom weg ist.

Ich hatte zwei Homematic IP Unterputz-Aktoren im Einsatz, da es für diese Busch und Jäger Reflex SI Adapter gibt. Der Homematic-Stick hing über USB am HA-Raspi und der Controller lief als HA-Addon. Prinzipiell geht das auch, aber die Homematic-SW ist echt aus dem letzten Jahrhundert, die Funk-Verbindung war so mäßig stabil und die mechanische Qualität bei der Bedienung ist auch nicht so richtig gut. Außerdem haben SW-Updates für die Aktoren mehrere Stunden gedauert. Während dieser Zeit ist das Deckenlicht nicht steuerbar; das ist ziemlich doof.

Homematic IP Smart Home Dimmaktor für Markenschalter – Phasenabschnitt, HmIP-BDT

Interessant fand ich bei Homematic die Steuerung für die Fußbodenheizung, aber die braucht 230V Betriebsspannung im Heizungsverteilerkasten, die haben wir dort aber nicht. Und für die Raumtemperaturregler gibt es die Busch und Jäger Blenden nicht, die gibt es nur für Schalter und Dimmer.

Spannend war außerdem die eeBus-Ankündigung von Homematic, denn unsere Heizung kann eeBus. Aber die Funktion ist bis heute nicht wirklich verfügbar. Das einzige was Homematic über eeBus inzwischen wohl kann ist den Energieverbrauch auslesen. Na gut, das kann eBusD, die Vaillant-API oder ein Shelly auch.

Also kein erfolgreiches Experiment, der Homematic-Ausflug.

Nächstes Experiment: Busch und Jäger Free@Home.

TecSupport SmartHome » Individuelle SMARTHOME Lösungen

Die Doku (WebSeite und Prospekte) von Busch und Jäger finde ich total verwirrend. Es hat eine Weile gedauert bis ich verstanden habe, was es da alles gibt, wie die Zusammenhänge sind, was mit was kompatibel ist, … ein totales Durcheinander. Vermutlich ist das bei einer Marketing-Agentur beauftragt worden, die das auch nicht so richtig verstanden hat.

Da gibt es zwei Varianten von: eine kleine names „Busch-flexTronics wireless“ und eine große „namens Busch-free@home“.

International heißen die Produkt immer ABB-* statt Busch-*, ist aber anscheinend genau das gleiche.

  • Die kleine Variante arbeitet ohne zentralen Controller und benutzt Bluetooth und eine Handy-App zur Konfiguration jedes einzelnes Elementes. Die Sensoren und Aktoren reden direkt miteinander (vermutlich über 802.15.4). Das ist für Wohnungen, einzelne Räume, … vermutlich eine sinnvolle Technik, aber nichts für größere Spielkinder.
  • Die große Variante hat einen zentralen Controller mit eigener GUI, LAN-Port, Wifi, … Die Box hat eine proprietäre Funktechnik basierend auf 802.15.4, genau wie Zigbee und Thread ist aber nicht kompatibel zu diesen. Die Box kann Sensoren und Aktoren über Kabel und über Funk anbinden.
  • Und dann gibt es noch KNX für Bürogebäude, … aber das will sich niemand für ein EFH ans Bein binden.

Die Komponenten sind teilweise die gleichen, da die aktuellen Aktoren und Sensoren üblicherweise Bluetooth und 802.15.4 eingebaut haben. Man könnte also auch mit der kleinen Installation anfangen und dann irgendwann umsteigen.

Der System Access Point ist über USB-Ports und SW-Addons erweiterbar. Es gibt diverse Addons für Miele, Home Connect, Philips Huy, Velux, AVM, … Das ist alles ganz nett, kann aber in seiner Vielfalt in keiner Weise mit Home Assistant mithalten. Meiner Meinung nach ist die Idee von Busch und Jäger das alles selber anzubinden zum Scheitern verurteilt. Alleine für uns fehlt Vaillant, Fenecon, Volkswagen, Ford, Keba, … die Welt ist einfach zu bunt für einen Hersteller. Nicht mal Zigbee kann der System Access Point. Man kann aber sehen, wo die Busch und Jäger Leute herkommen; wer hat schon eine Velux-Integration? Die Home Connect Integration habe ich mal ausprobiert. sie läuft nicht lokal sondern über die Cloud-Dienste, vom dem Lesen der Beschreibungen scheint mir das für die meisten Integrationen zuzutreffen.

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Vermutlich hat B&J das Integrationsproblem selber erkannt und bietet inzwischen einen Matter-Controller und eine Matter-Bridge an. Damit können sie ihre eigenen Geräte über Matter exportieren und auch andere Matter-Geräte einbinden.

Die ersten Schalter und Dimmer sind jetzt ziemlich genau ein Jahr in Betrieb und haben sich bewährt. Die mechanische Qualität ist sehr ordentlich und als klassisches Elektro-Unternehmen mache ich mir um die Produkt-Sicherheit (Brand, …) keine Sorgen.

Das haptische Feedback ist anders als bei klassischen Schaltern, im Prinzip sind die Free@Home Schalter keine Schalter sondern Taster. Und die Dimmer sind keine drehbaren Elemente sondern Wipp-Taster. Das ist schon gut gemacht, aber manchmal sind drehbare Bedienelement einfach besser, in den Autos kommen die ja auch gerade wieder.

Busch & Jäger Free@Home in Home Assistant

Um die Busch & Jäger Free@Home Geräte in Home Assistant zu bekommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

JHeling

Free At Home Integration

Diese Integration habe ich eine ganze Weile genutzt, sie läuft ziemlich gut. Die Integration ist schon recht alt und wurde entwickelt, bevor es eine offizielle Rest-API gab. Sie greift daher auf eine undokumentierte XML-basierte Schnittstelle zu. In der Praxis geht das gut, mag aber natürlich mit einem SW-Update mal kaputt gehen.

Kingsley Adam

Local Free@Home

Diese Integration nutzt die neue und offizielle Rest-API die lokal auf dem System Access Point aktivierbar ist. Die verwende ich seit die Integration erschienen ist. Sie ist sehr stabil, hat einen sehr guten Geräte-Support, …

Matter Bridge

Der System Access Point hat neuerdings eine Matter-Bridge die man an Home Assistant koppeln kann. Im Prinzip funktioniert das auch, aber Matter transportiert nicht alle Kleinigkeiten. Dann fehlt hier mal ein Attribut und dort mal ein Wert. Problemlos nutzbar, aber die lokale Rest-API ist einfach besser. Das braucht vermutlich einfach noch etwas Zeit.

Alles Lokal

Bemerkenswert finde ich, daß alle drei Methoden rein lokal ohne Cloud funktionieren. Den SAP stört es nicht mal, wenn man ihm im Router den Internetzugriff abdreht. Die Firmware-Updates kann man auch von Hand downloaden und installieren.

Integration

Die Integration ist schnell gemacht:

1) Im System Access Point einen Benutzer einrichten, der nur wenige Rechte braucht:

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2) Die lokale API aktivieren:

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3) Und dann im Home Assistant die Local Free@Home Integration installieren und den Benutzer mit Passwort nutzen:

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4) Die Integration ließt nun alle Geräte aus dem System Access Point aus und legt die Geräte im Home Assistant an. Danach gibt es einen Schwung Schalter, Lichter, Thermostate, …. die sich wie alle anderen Geräte in HA verwalten lassen.

Wenn man neue Geräte im Free@Home erzeugt oder welche löscht, muss man die Integration einmal händisch neu laden. Dynamisch merkt die Integration die Veränderung im Gerätebestand nicht, aber das passiert ja auch nicht häufig.

Heizungs-Einzelraumregelung in Smart

Wir hatten für unsere Fußbodenheizung in jedem Raum die klassischen Raumregeler von Busch und Jäger die dann die Stellmotoren in den Heizungsverteilern ansteuern.

Über den Sinn und Unsinn von einer ERR im Zusammenhang mit einer Wärmepumpe gibt es ja unterschiedliche Meinungen (in kurz: vom Gebäudeenergiegesetz geforderter Quark), aber die Dinger sind halt von der alten Gastherme noch da. Leider sind sie nicht smart; und zwei sind im Laufe der Zeit auch gestorben.  Also kommen die alten Regler jetzt raus.

Die alten Regler: Busch-Jäger Raumtemperaturregler 1094/1095 U(TA):

Die neuen Regler: Busch-Jäger Raumtemperaturregler 62843 U-WL:

Von dem Regler gibt es verschiedene Verkabelungs-Varianten, bei uns ist das Modell 62843-WL ein 1:1 Ersatz für den alten 1094U Regler. Unterschiede zwischen NO und NC gibt es nicht mehr, daß kann man im Regler einstellen (endlich):

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Über die Home Assistant Integration ABB-Free@Home sieht der Regler in Home Assistant dann so aus:

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Der Ventil-Sensor ist normalerweise deaktiviert.

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Und das Ventil lässt sich sogar manuell übersteuern:

Bildschirmfoto 2025-12-31 um 13.46.18.

Im Free@Home Access Point sieht der Regler dann so aus:

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Diese ganze Steuerung von Free@Home interessiert mich nicht, da der Home Assistant das alles machen würde; wenn es denn was zu steuern gäbe. Aber Busch und Jäger baut vernünftige Unterputz-Komponenten; und das ganze Haus ist mit B&J Reflex SI ausgestattet. Wenn man die Serien mischt, sieht das halt doof auf: klick.

Fenecon und Shelly Steckdose

Das neuste Fenecon-Software-Update bringt eine neue App für Shelly-Steckdosen mit: DIY App.

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Sie unterstützt die Shelly Matter Steckdosen der Generation 3. So eine hatte ich nicht in meinem Smarthome-Gerätezoo; also habe ich beim Hornbach mal welche geholt und ausprobiert. Die Fenecon-App ist nicht so richtig spannend, sie kann halt die Energiewerte der Steckdose auslesen. Nicht mehr und nicht weniger.

Nachdem die Steckdose aktiv ist (WLAN verbunden, Firmware-Update, …) ist die Einrichtung im Fenecon-EMS simpel: die Steckdose wird im LAN über mDNS gefunden und anschließend verbunden:

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Man kann einen Namen vergeben und die Phase auswählen.

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Entweder als Erzeugung oder als Verbrauch:

 

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Anschließend taucht die Steckdose in den Statistiken (hier unter Büro) auf:

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Wenn man ein Balkonkraftwerk mit überwachen will, ist die App sicherlich hilfreich. Mal sehen ob da in Zukunft noch was kommt; die Schwellwertsteuerung geht ja bislang nur über die eingebauten Relais oder das externe Relaisboard. Geräte an- und ausschalten kann die Shelly Steckdose ja auch, dafür ist sie ja eigentlich gemacht.

Fenecon Wetterprognose und zeitvariable Netzentgelte

Das neue Fenecon-Release bringt eine neue App Wetter-Prognose mit:

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Jetzt gibt es nur leider aktuell beim Wetter gar nichts spannendes zu prognostizieren: Wolken, tagelang. Aber prinzipiell ist das natürlich eine eine sinnvolle Ergänzung; wenn das EMS eine Vorstellung davon hat, wieviel Strom am nächsten Tag „kostenlos“ vom Dach kommt, braucht es den Akku Nachts nicht zu laden. Eigener Ertrag ist immer noch besser als „preiswerten“ Strom einzukaufen.

Spannender ist die neue App Zeitvariable Netzentgelte: diese App ist für die Kombination statischer Stromvertrag mit dynamischen Netzentgelten gedacht. Bei der Einrichtung muss man die Netzgebühren aus dem Strompreis rausrechnen und Netzbetreiber auswählen. Das FEMS holt sich anschließend die Zeitfenster und Netzentgelte automatisch.

Mit dem ENWG 14a Modul 3 und einem statischen Strompreis sieht das dann so aus:

Bildschirmfoto 2025-11-27 um 21.40.20.

Das Fenecon EMS will den Speicher zum Ende der Niedrig-Preisphasen laden um in den Normal- und Hochpreisphasen einen Strombezug zu vermeiden.

Das ENWG14 Modul 1 ist seit gut einem Jahr aktiv, das Modul 3 habe ich gerade beauftragt. Bis dahin werde ich mal beobachten, was das FEMS dort so anstellt.

Bildschirmfoto 2025-11-27 um 07.48.44.

Ein statischer Strompreis mit variablen Netzentgelten ist für uns (denke ich) die beste Kombination. Im Sommer kaufen wir wegen PV ohnehin keinen Strom ein; im Winter können wir einiges in die Nacht schieben und immerhin 20% beim Strompreis sparen. Die drei Abendstunden im Hochlasttarif schluckt der Speicher weg.

Dynamische Strompreise sind im Sommer niedrig, aber dann kaufen wir keinen Strom. Und im Winter (wenn wir ihn brauchen) liegen die dynamischen Strompreise meistens über den statischen Strompreisen.

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In 2026 werden die Netzentgelte ja runtergehen; mal sehen, wann die EWENetz die endgültigen Netzentgelte für 2026 veröffentlicht. Hier ist ein Entwurf: klick,

Home Assistant ZBT-2

Bislang hatte ich zwei Skyconnect ZBT-1 Sticks am Home Assistant, einen für Zigbee und einen für Thread.

Zigbee war immer total stabil, da helfen viele Geräte und das darauf aufbauende Mesh-Netzwerk. Thread-Geräte hingegen sind deutlich weniger, daher ist das Mesh da etwas dünner und es war immer etwas wackelig.

Jetzt hat Nabu Casa einen neuen Funk-„Stick“ auf den Markt gebracht: den ZBT-2.

Da der eine deutlich größere Antenne hat, soll die Reichweite viel besser sein. Mal sehen, ob Thread damit besser wird.

Multi-Protokol können die nicht, das hat früher aber auch nie stabil funktioniert. Die Installation ist nachgerade trivial eifach: PI ausschalten, anstecken, PI einschalten und die Migration durchlaufen lassen. Anschließend nochmal ausschalten und die alten ZBT-1 Sticks entfernen.

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Ich musste keine Geräte neu anlernen, …. hat einfach weiter funktioniert. Alle Zigbee- und Thread-Geräte waren sofort wieder ansprechbar. Jetzt muss ich mal abwarten, ob das stabiler geworden ist; aber das wird nur die Zeit zeigen.

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Zum Schluss wird der alte Stick gelöscht:

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Jetzt hat mein HA zwei Ohren 🙂