Lego kauft Bricklink

Whops. Das war unerwartet: Lego kauft Bricklink.

Das könnte aber cool werden. Wenn Lego Steine & Teile nach Bricklink migriert und man dann über Bricklink neue Steine kaufen könnte, wäre das schon schick. Lego Steine & Teile ist wohl so ziemlich der schlimste Teil der Lego-Webseite. Die Bestellungen dort klappen zwar (und die Mitarbeiter/innen sind sehr nett und hilfsbereit), aber das Web-Interface ist eine Katastrophe.

Und vielleicht kommen ja noch mehr AFOL-Programme, da waren ein paar richtig schicke Sets dabei.

Und vielleicht repariert Lego als europäische Firma mal die Bricklink-Seite. Die tat sich mit der Einhaltung der europäischen Vorschriften ja manchmal etwas schwer. Aber lasst bitte nicht die Lego-Webentwickler an die Bricklink-Seite ran, aktuell funktioniert Bricklink so gut.

BILLUND, Denmark, November 26, 2019: The LEGO® Group today announced it has acquired BrickLink Ltd (www.bricklink.com), the world’s largest online community of adult LEGO fans from NXMH to strengthen its connection with its important adult fan base.

The BrickLink platform has more than one million members and comprises an online marketplace of more than 10,000 stores from 70 countries; a digital building software where builders can design and showcase their creations; and a vibrant online community where fans share ideas and builds.

The platform was founded in 2000 by Dan Jezek as a way to connect like-minded adult LEGO fans from around the world. It was acquired in 2013 by NXMH, which is owned by Korean entrepreneur Jung-Ju “Jay” Kim. BrickLink is headquartered in Irvine, California.

The LEGO Group CEO, Niels B Christiansen said: “Our adult fans are extremely important to us. They are passionate, committed and endlessly creative. We have worked closely with the community for many years and look forward to deepening our collaboration. We plan to continue to support BrickLink’s active marketplace and evolve BrickLink’s digital studio which allows our talented fans to take their creativity to the next level.”

Jung-Ju “Jay” Kim, owner of NXMH, said: “It has been a privilege to lead the transformation of BrickLink during the past six years. I am grateful to the community for being so welcoming, supportive and constructive. I am constantly amazed by everyone’s endless creativity and their love for building. I am confident the platform will be in good hands with the LEGO Group. As a fan myself, I can’t wait to see what’s next.”

The LEGO Group’s Chief Marketing Officer, Julia Goldin, said: “BrickLink provides the LEGO Group with a unique opportunity to connect with adult fans through new channels and exciting experiences. We’ve recently collaborated with BrickLink on a range of crowd-sourced sets to celebrate the 60th anniversary of the brick. We learned a lot and are keen to explore more ways of working together to create value. We look forward to collaborating further with our adult fans, while retaining and nurturing the independent spirit of the digital platform.”

The acquisition also includes Sohobricks which makes small batches of building elements.
Financial terms of the acquisition were not disclosed. Closing is expected to occur before the end of 2019.

…ends

For more information, please contact: media@LEGO.com

Unfassbar: CDU und Public Money, Public Code

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) begrüßt den Parteitagsbeschluss der CDU zum Einsatz Freier Software. Auf ihrem 32. Parteitag hat die CDU am Wochenende beschlossen, sich die Forderung der FSFE anzuschließen, dass mit öffentlichen Geldern entwickelte Software als Freie Software allen zugutekommen soll. 
Die „Public Money? Public Code!“-Kampagne der FSFE wird bisher von über 170 
Organisationen und 26.000 Einzelpersonen unterstützt. Dank Ihrer 
Unterstützung ist die Forderung nun auch bei der CDU angekommen.

Freie Software gibt allen das Recht, Programme für jeden Zweck zu verwenden, 
zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Diese Freiheiten stärken andere 
Grundrechte wie die Redefreiheit, die Pressefreiheit und das Recht auf Privatsphäre. 
Digitale Souveränität ist nur über Freie Software realisierbar. Wir freuen uns, 
dass unsere Kampagne nun auch in der deutschen Regierungspartei CDU angekommen ist und die Konservativen sich hinter unsere Forderung „Public Money? Public Code!“ stellen. Wir erwarten nun von der CDU, dass sie sich umgehend in der Regierung dafür einsetzt, die rechtlichen Grundlagen dafür zu schaffen, damit mit öffentlichen Geldern finanzierte Software unter einer Freie-Software- und Open-Source Lizenz veröffentlicht wird.

Im Parteitagsbeschluss der CDU heißt es:

„Die offenen und gemeinsam entwickelten Standards des Internets und die offenen 
Schnittstellen sind die Prinzipien, die wir für die Digitalisierung Deutschlands 
heranziehen. Nur durch Offenheit entsteht Wettbewerb, nur durch Offenheit können 
neue Akteure im Wettbewerb die Platzhirsche herausfordern. Deshalb gilt künftig 
für alle (öffentlichen) Digitalisierungsprojekte in Deutschland: Auftragsvergabe 
und Förderung sind an die Einhaltung der Prinzipien Open-Source und offene 
Standards gebunden. Durch öffentliche Mittel finanzierte Software soll allen 
Bürgern dienen. Zusätzlich sollen freie und offene APIs den Zugang für 
unabhängige Entwicklungen erleichtern.“

Wie wäre es denn, wenn der bayrische CDU-Landesverband (aka CSU) in München gleich mit der Limux-Wegmigration aufhören würde ?