Home Assistant 2025.5 und Maßeinheiten

Home Assistant 2025 kann neuerdings Maßeinheiten umrechnen. Die FEMS-Integration liefert mV und mA, was zum Anzeigen echt etwas unpraktisch ist:

Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.21.19.Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.21.27.

Jetzt kann man in den Sensor-Eigenschaften die Maßeinheit ändern:

Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.24.23.

Einfach auf Ampere umstellen, und schon sieht das viel besser aus:

Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.25.07.

Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.25.13.

Und schon ist kein händisches Umrechnen mehr per Template-Definition notwendig. Sehr praktisch.

Home Assistant: Mass-Delete

Das ist aber gut versteckt:

If you go into “Settings > Devices & Services > Entities” and apply a filter where status is “Not provided” you can see all the dead ones.

Bildschirmfoto 2025-05-05 um 08.25.13.

Gefunden hier: klick.

Bei meinen ganzen eBus-Experimenten hat sich eine Menge Datenmüll angesammelt.

SmartMeterGateway: HAN Schnittstelle

Nachdem wir im Februar unser SmartMeterGateway bekommen haben, wollte ich mir diese HAN Schnittstelle mal anschauen.

Die EWENetz hat einige Wochen gebraucht, hat dann aber die Zugangsdaten bereitgestellt. Man bekommt zwei Benutzer/Passwort Kombinationen, eine für Bezug und eine für Einspeisung.Bildschirmfoto 2025-05-03 um 11.43.48.

Leider ist der Brief in einem merkwürdigen Zeichensatz geschrieben, der das Lesen der Passwörter zu einem Ratespiel macht: bist Du ein I (großes i) oder ein l (kleines L) ? Nach diversen Versuchen habe ich dann durch ausprobieren rausbekommen, welcher Buchstabe was sein soll. Zum Glück hat die HAN-Schnittstelle keinen automatischen Lockout bei zu vielen Fehlversuchen.

Insgesamt ist das ziemlich langweilig. Mit Hilfe der Trudi Software (Transparenz- und Displaysoftware) kann man sich die Daten aus dem SMGW anschauen.

TRuDI ist die laut Mess- und Eichgesetz (§ 33 Absatz 3 MessEG) geforderte Möglichkeit, auf Messwerten beruhende Rechnungen für den Rechnungsträger in einfacher Weise nachvollziehbar zu machen. Neben den Anforderungen aus dem MessEG wurden auch die Anforderungen des Messstellenbetriebsgesetzes (insbesondere §§ 35 und 62) und der PTB-A 50.8 erfüllt. TRuDI wurde im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „BundesDisplay“ von PTB und ZVEI erarbeitet. 

Ob die Software die Forderung nach „für den Rechnungsträger in einer Weise nachvollziehbar zu machen“ würde ich mal anzweifeln. Allein das Einrichten der Software ist nichts für normale Anwender; die Struktur ist merkwürdig und die Bedienung entspricht keiner gewohnten Konvention. Und wieso braucht man überhaupt eine Anwendungen dafür? Ich dachte, daß WebInterfaces seit 20 Jahren der Standard wären.

Als Netzwerker dreht sich der Magen da etwas: das SMGW hat eine vom Betreiber festgelegte IP-Adresse. Die Default-Route zeigt vermutlich auf das WAN-Interface, welches zum Messstellenbetreiber geht. Lokales Routing wird also nichts, da das SMGW im Zweifelsfalle alle Pakete die nicht in das vorgegebene IP-Netz gehören ins WAN und nicht zum lokalen Router schickt.

Theoretisch kann diese SMGW-Box wohl eeBus (https://www.theben-se.de/smart-meter-gateway-mit-zertifizierter-cls-steuerloesung/) und könnte damit über das LAN wohl Wallboxen und Wärmepumpen steuern. Mit der IP-Adresse wird das aber nichts.

Also Laptop und Kabel geholt und direkt an die Box ran.

Trudi kann mit dem SMGW reden und die Daten auslesen, anzeigen, als CSV/XML exportieren, … alles nichts so richtig überraschendes. Es macht genau daß, was ich erwartet habe: es speichert Bezug und Einspeisung pro 15 Minuten und Tag.

Die Anmeldung:

Verbindungsaufbau:

Von welchen Verträgen hier die Rede ist, ist mir nicht klar. Der Stromlieferant dürfte das nicht sein; vermutlich eher der Messstellenbetrieb.

Bezüge:

Die kann man auch als Datei bekommen:

Passwort raten:

Einspeisung:

Wenn ich mal Langeweile habe, baue ich mir das in den Home Assistant ein. Aber neue Informationen gewinnt man da nicht, denn Bezug und Einspeisung erfasst das EMS ohnehin.

Der SMGW ist eine recht langweilige Box: sie erfasst den Stromverbrauch und die Einspeisung pro Zeitraum und meldet diese an den Netzbetreiber. Warum Deutschlang sich so schwer mit dem Rollout tut, kann man sich fragen.

Vaillant Arotherm Plus SG-Ready Verhalten

Die Vaillant Dokumentation beinhaltet folgende SG-Ready Beschreibungen für Warmwasser

Bildschirmfoto 2025-04-30 um 20.47.17.

und Heizung

Bildschirmfoto 2025-04-30 um 20.46.55.

Und aus dem SG-Ready Anschlussplan 

Bildschirmfoto 2025-04-30 um 21.01.24.

Wenn also das SG-Ready Signal kommt, wird zuerst der Trinkwasserspeicher auf Soll-Temperatur gebracht und anschließend der Heizungspuffer.

Für den Heizungspuffer lässt sich ein Offset einstellen, damit wird die Zieltemperatur über die normale Soll-Temperatur überschritten. Wenn gerade Energie im Überschuss da ist, ist das ja auch total sinnvoll.

Für den Trinkwasserspeicher gibt es diese Konfiguration leider nicht. Da wird immer „nur“ auf Soll-Temperatur geheizt. Das wurde mir auf Nachfrage bei Vaillant auch bestätigt.

Das Warmwaserprogramm wird auch immer zu Ende gebracht, selbst wenn das SG-Ready Signal zwischendurch wegfällt. Das Laden des Heizungspuffers wird bei Wegfall des Signals beendet.

Die Heizung ist bei uns seit einigen Wochen ausgeschaltet, trotzdem wird der Heizungspuffer aufgeheizt. Damit das funktioniert, muss auch die Umwälzpumpe anspringen, sonst fließt ja kein Wasser durch den Heizkreis. Das kann man auch schön im HA sehen:

Bildschirmfoto 2025-04-30 um 20.54.47.

Da springt die Umwälzpumpe auf Maximalleistung damit das warme Wasser in den Puffer geht. Ansonsten ist die aus, da es ja nix zu tun gibt.

Da die Heizung bei uns aus ist, wird der Heizungspuffer wird nur geladen, wenn der Einschaltbefehl kommt, bei einer Einschaltempfehlung findet das nicht statt.

Ich frage mich, warum Vaillant das nicht mal an einem Stück irgendwo verständlich dokumentiert. Das ist in Fragmenten quer über diverse Dokumente verteilt. Und einiges steht einfach gar nicht drin.

AVM FRITZ!Smart Energy 250 und Fenecon Meter

Der AVM FRITZ!Smart Energy 250 bekommt Strom, Spannung und Leistung vom Stromzähler. Das sind ja sozusagen die offiziellen Messwerte, da mit diesen abgerechnet wird.

Unser Fenecon Home 10 benutzt eine Leistungsmessung die über Induktionsklemmen angeschlossen wird. Ich finde die Abweichungen erstaunlich gering, die Graphen sind quasi deckungsgleich.

 

Bildschirmfoto 2025-04-30 um 17.29.19.

Selbst wenn man in den Graphen reinzommt, verändert sich das nicht großartig. Tendenziell gibt es einen kleinen zeitlichen Versatz; der Stromzähler ist meistens einen Tick langsamer. Das mag aber auch einfach daran liegen, daß die Kette länger ist: Stromzähler, AVM Smartenergy, Wifi, Fritzbox, HomeAssistant, …

AVM FRITZ!Smart Energy 250: stabiler Betrieb

Den AVM FRITZ!Smart Energy 250 stabil zum Laufen zu bekommen, war etwas Fummelei.

Nach der Freischaltung mit der PIN vom Netzbetreiber (EWENetz) läuft der AVM Lesekopf eine Weile, aber nicht so ganz lange (2 Stunden oder sowas in der Größenordnung). Anschließend bricht die Verbindung zur Fritzbox mit einer völlig irreführenden Fehlermeldung ab.

Nach einem Ticket bei AVM (sehr freundlicher Mitarbeiter) und etwas Stöbern in der Dokumentation vom Hersteller des Stromzählers, ging es dann.

Die Freischaltung der IR-Schnittstelle mit der PIN gilt für nur eine Weile, danach schaltet sich die Schnittstelle wieder ab. Irgendwann bin ich dann drauf gekommen, daß ich mit meiner Vollspektrum Kamera ja sehen kann, ob das Signal noch da ist oder nicht. Und siehe da, es war wieder mal weg.

Im Handbuch des Stromzählers findet sich dazu:

Bildschirmfoto 2025-04-27 um 15.39.50.

Nach etwas weiterer Spielerei mit einer Taschenlampe ist die PIN jetzt dauerhaft abgeschaltet (PIN OFF) und der vollständige Datensatz aktiviert (INF ON). Jetzt läuft der AVM Smartenergy seit einigen Tagen stabil.

Bildschirmfoto 2025-04-24 um 21.51.22.

Zusätzlich ist der AVM Smartenergy sehr empfindlich was die Platzierung angeht; wenn er nicht wirklich ganz exakt über der IR-Diode sitzt, schmollt er wieder und will nicht mehr. Dafür sind diese kleinen Nupsel hier gedacht:

IMG_0324 scaled.jpeg.

Keine Ahnung, ob jeder Stromzähler die hat.

Wenn der AVM Smartenergy oder die Fritzbox einem denn wenigstens sagen würden, daß sie ein Problem mit der IR-Schnittstelle haben, wäre das viel einfacher. Aber die Fehlermeldung klang immer nach DECT-Problemen:

Bildschirmfoto 2025-04-14 um 17.55.32.

Falsche Fehlermeldung: nicht keine Verbindung zur Fritzbox sondern keine Verbindung zum Stromzähler.

AVM Fritzenergy, Fenecon und Home Assistant

Die Werte vom Fenecon Home 10 und dem AVM Smartenergy stimmen recht gut überein.

Die absoluten Werte hat der Fenecon natürlich nicht, aber die aktuelle Leistung haben beide.

Mit dem AVM Smartenergy aus dem Stromzähler ausgelesen:

Bildschirmfoto 2025-04-24 um 21.44.02.

Aus dem Fenecon ausgelesen:

Bildschirmfoto 2025-04-24 um 21.43.39.

Die Werte aus dem Fenecon kommen im „Echtzeit“ während der AVM Smartenergy immer mit einem Augenblick Versatz hinterherläuft. Wobei der Versatz vermutlich nicht vom AVM kommt, sondern vom Stromzähler.

Wenn man die Werte eine Weile laufen lässt, sind die Unterschiede nicht größer als 3 Watt. Das finde ich ok.

Der AVM Smartenergy hat sich heute eine Firmware 3.63 geholt.

Bildschirmfoto 2025-04-24 um 21.51.22.

Wenn der AVM jetzt auch noch die Einspeisung und nicht nur den Bezug lesen würde …

Und was mich am AVM Smartenergy eigentlich interessiert hat:

Bildschirmfoto 2025-04-24 um 21.56.38.

 

Absolute Zählerwerte im Home Assistant 🙂

Eberle UT 3000: Firmware Update

Ich staune:

Bildschirmfoto 2025-04-09 um 20.55.59.

Home Assistant zeigt mir ein Firmware-Update für den Eberle ET 3000 an und installiert dieses auch ganz brav. Bei Eberle finde ich dazu keine Release-Notes, …

Aber bei den Matter-Leuten findet sich ein Eintrag über eine Zertifizierung am 12.3.2025, also noch ganz frisch. Und hier wird genau diese SW-Versionsnummer genannt. Vermutlich hat Eberle also dieses Release gebaut um durch die Matter-Zertifizierung zu kommen.