Beim Aufräumen habe ich aus Film-Zeiten noch ein Peleng 8mm Fischauge gefunden. Ich habe das aus Neugier damals gekauft und dann nach drei Experimenten nie wieder benutzt. Der Bildkreis ist zu groß, sodaß das Bild beschnitten war. Das Peleng war nie für 35mm gedacht, sondern für irgendein anderes Format. Und zu Filmzeiten hat man ja nie gesehen, was man dort gemacht hat. Stimmte die Belichtung? … Alles Murks. Und die Bildqualität war auch nicht so dolle.

Aber heute haben wir ja MIrrorless-Kameras mit Echtzeit-Vorschau und preiswerte und optisch gute Objektive: 7artisan 4mm APS-C FIsheye.
Auf die Finger und Füße muss man allerdings aufpassen, sonst sind die im Bild. Und bei der Sony A7R5 ragt sogar der Kameragriff knapp ins Bild rein. Bei der Sony A7C ist das kein Problem, da der Griff dort kleiner ist. Am besten geht es mit 2 Sekunden-Selbstauslöser: auslösen und dann die Kamera vom Körper weg und die Finger aus dem Bild.
Sobald man die Sonne im Bild hat (also quasi immer) ergeben sich Flares und Ghostings. Die Störungen außerhalb des Bildkreises kann man gut wegschneiden, mit denen im Bild muss man halt leben. Aber die Effekte sind im Vergleich zum Peleng nachgerade harmlos.

Leider fällt bei dem 7artisan der Deckel ziemlich leicht ab, der klemmt nur ganz leicht. Und eine Gegenlichtblende gibt es natürlich auch nicht. Die vordere Linse ist daher immer in Fingerpatschenreichweite.

Mit dem Super 35mm Modus sinkt die Auflösung, aber dafür ist es fast bildfüllend.
Aber ein lustiges Objektiv: sinnlos und unterhaltsam.