Rob Shea hat einige interessante Videos zur Infrarot-Photographie gemacht:
Und eine ganze Playlist für Darktable:
Für UV fehlen mir die Filter, aber irgendwann ist das auch noch mal fällig:
Rob Shea hat einige interessante Videos zur Infrarot-Photographie gemacht:
Und eine ganze Playlist für Darktable:
Für UV fehlen mir die Filter, aber irgendwann ist das auch noch mal fällig:
Auch das Sigma 100-400 DG DN OS ist nicht so richtig gut für Infrarot-Photographie geeignet: ein sehr ungleichmäßiger Helligkeitsverlauf und recht wenig Kontrast. Die Bilder sind auch wieder mit einem Heliopan RG1000 Filter entstanden.
F5 bei 100 mm:
F5,6 bei 100mm:
F6,7 bei 100 mm:
F11 bei 100 mm:
F11 bei 400 mm:
Das Sony 24 mm F1,4 (SEL24F14GM) ist nicht gut für Infrarot-Photographie geeignet. Es ist in der Mitte deutlich heller, der Helligkeitsverlauf ist schon ab Offenblende ziemlich verbeult:

Die Übergänge sind sehr weich, aber wenn man versucht das zu korrigieren, dreht man schon kräftig an den Reglern:

Außerdem produziert es Flares wie verrückt:



Stellenweise ganz hübsch, aber bei 24 mm ist die Sonne ja quasi immer Bild und damit auch die doch recht dominanten Flares.

Das Sony 40mm f2.5G (SEL40F25G) hat keine Infrarot-Hotspots.

Ich habe für die gleiche Szene einmal die ganze Blendenreihe durchgeknipst. Der Filter ist ein RG1000 von Heliopan, die Kamera ist eine Vollspektrum-Sony Alpha 7M1.
F2,5:

F2,8:
F3,5:
F4,0:
F5,6:
F8,0:
F11:
F16:
F22:
Ich konnte auch auf anderen Bildern keine Hotspots, … finden. Ein Bild aus der Reihe ist insgesamt etwas heller, da habe ich wohl mit der Belichtung nicht aufgepasst. Im Gegensatz zu dem 24mm f1,4GM erzeugt es auch keine übermäßigen Flares. Ein insgesamt sehr schönes Objektiv, auch für Infrarot-Photographie.
Importiert habe ich die Bilder mit Capture One 23 und den Standard-Korrekturen, die C1 halt so macht. Die S/W Wandlung ist auch mit C1 und einem der mitgelieferten Stile passiert.
Bei www.mpb.com ist mir eine für Infrarot umgebaute Sony SLT (APS-C) aufgefallen; für den Spaßpreis von 156€. Da war ich ja ernsthaft versucht die zu kaufen. Aber meine A-Mount Objektive sind nicht gut für Infrarot geeignet, da sie dieses Hotspot-Problem haben. Und jetzt noch A-Mount-Objektive kaufen (die Infrarot-tauglich sind) ist auch irgendwie Quatsch. Außerdem schleppt man dann wieder so viel Krempel durch die Gegend: zwei Gehäuse, zwei Sätze Objektive, …
Zu Film-Zeiten habe ich mal mit Infrarot-Fotographie experimentiert. Aber Belichtung und Schärfe waren schwierig, da man ja immer nicht sah, was passierte. Nur sehr wenige Objektive hatten Fokus-Markierungen für Infrarot und der Autofokus lag meistens daneben. Zudem waren die Filme recht teuer; das war interessant, aber so richtig spaßig war das nicht.
Bei eBay (https://www.ebay.de/str/infraredcameraconversion) fand ich dann eine auf Voll-Spektrum umgebaute Sony Alpha 7 Mark 1 mit 1334 Auslösungen. „Neuwertig, komplett mit allem Zubehör, extra Akku und in OVP. Teurer als die Sony SLT, aber dafür e-Mount und spiegellos.

Eine spiegellose Kamera mit Kontrastautofokus hat zudem die Fokusprobleme bei Infrarot nicht mehr. Und man sieht sofort, ob die Belichtung stimmt. Als Bildstil kann man direkt in der Kamera s/w einstellen, dann sieht man sogar ungefähr die Bildwirkung. Das klingt nach viel weniger Ärger und mehr Spaß.
Einige Berichte verweisen auf das Sony Zeiss 55 mm f 1,8 für Infrarot: keine Hotspots und auch für normale Fotografie ein tolles Objektiv. Außerdem passen meine alten 49 mm Infrarot-Filter aus Film-Zeiten drauf. Klingt gut.

Das Zeiss hat eine hohe Schärfe bis Blende 8. Optimal ist die Schärfe zwischen Blende 4 und 5,6. Ab Blende 11 geht die Beugungsunschärfe bei 24 MegaPixel-Kameras los, jedenfalls für das normale sichtbare Licht.

Sony A7M1 und das Zeiss 55 mm: eine tolle Kombination.
Bei Infrarot ist das mit der Beugung alles etwas anders:
Bei reinem Infrarot ab 850 nm Filter sollte man 2 Blenden unter der optimalen Schärfe bleiben. Bei Rot und Infrarot mit einem 590 nm oder 720 nm Filter sollte man 1 Blende drunter bleiben. Heißt also Blende 5,6 für Rot/Infrarot und Blende 4 für reines Infrarot.

Die Sony Alpha 7 Mark I hat keinen Image-Stabilzer und das Zeiss 55 mm auch nicht. Seit der DImage A1 vor 20 Jahren hatten alle meine Kameras einen Image-Stabilizer, da muss man sich auch erst mal wieder dran gewöhnen, die ersten Bilder waren unscharf.
Die ersten brauchbaren Infrarot-Bilder:





Der Bildeindruck ist schon speziell. Sieht aus wie im Winter, war aber im April zur blauen Stunde.
Der Unterschied zwischen einer Alpha 7C und einer A7M1 ist schon kräftig. Der A7M1 Autofokus pumpt gerne und ist viel langsamer. Das Menü hat kein Quick-Menü, viele Funktionen fehlen noch: weniger Fokus-Modi, keine lossless Raw, Phasenautofokus-Sensoren nur in im mittleren Bereich, … braucht man aber für Infrarot nicht alles zwingend. Zwischen den Kameras liegen immerhin 7 Jahre, das macht sich schon deutlich bemerkbar.
Nicht alle Objektive sind Infrarot-tauglich: Hotspots, Fokus-Abweichungen, Light-Leaks, …
Ich habe mir ein Sony Zeiss 55 1.8 bei eBay Kleinanzeigen gekauft: ein paar ordentliche Gebrauchsspuren, aber technisch und optisch einwandfrei: keine Hotspots, … nichts. Ich hätte gerne noch ein Weitwinkel, aber das ist nicht so einfach.

Leider wird Infrarot in den Objektiv-Testberichten die man so findet nie betrachtet, aber es gibt einige Sammlungen:
Bei den Herstellern finden sich auch keine Aussagen zur Infrarot-Tauglichkeit. Es gab von Zeiss mal einige Infrarot-optimierte Objektive, aber die sind natürlich selbst gebraucht unverschämt teuer.

Diese konkav einfallende Frontline ist ziemlich merkwürdig, normalerweise gucken die Frontlinien ja konvex raus. Und diese typische Zeiss-Optik macht schon was her.

Die Vollspektrum umgebaute Sony A7M1 gefällt mir mit dem 590nm B+W 090 Filter. Wenn man die Bilder nach S/W konvertiert, braucht man fast keine Nachbearbeitung mehr.

Ich habe diverse Infrarotfilter ausprobiert, aber der 590nm-Band ist am gefälligsten. Der 590nm (Goldie) Filter ist hellrot, lässt also noch eine ganze Menge sichtbares Licht durch. Dadurch sehen die Bilder nicht so ungewohnt aus.


Ich habe von der Beta auf das Release umgestellt, danach war leider die USB-SSD ziemlich unstabil.
$ lsusb
Bus 002 Device 002: ID 152d:0578 JMicron Technology Corp. / JMicron USA Technology Corp. JMS578 SATA 6Gb/s
Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0003 Linux Foundation 3.0 root hub
Bus 001 Device 002: ID 2109:3431 VIA Labs, Inc. Hub
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
echo options usb-storage quirks=152d:0578:u | sudo tee /etc/modprobe.d/blacklist_uas.conf
update-initramfs -u
Und einmal booten.
Es gibt für diesen JMicron-Adapter sogar eine neuere Firmware, die bringt aber auch nichts:
https://wiki.odroid.com/odroid-xu4/software/jms578_fw_update
Nooooo.

DPReviewTV zieht um zu PetaPixel und macht dort weiter:
Was ist TrustPID?
Als Alternative zu der im Internet weit verbreiteten personalisierten Werbung auf Basis von Drittanbieter-Cookies entwickeln große Telekommunikationsanbieter aktuell die Plattform TrustPID. Mit diesem Dienst sollen Nutzende auf Basis ihrer IP-Adresse erkannt werden. Hier erklären wir, wie TrustPID funktionieren soll und wie der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) das Vorhaben bewertet.
Quelle: FAQ zu TrustPID – BfDI aus dem März 2023
Wie schaltet man es ab:



Die Einstellung wird mit der Telefonnummer verbunden, sollte also auch Gerätewechsel, … überstehen.
Ein bisschen merkwürdig finde ich, daß dort trotz eines Telekom-Vertrages die Vodafone auftaucht. Verarbeiten die die Telefonnummer jetzt außerhalb der EU?