Der Lego 10300 ist doch deutlich größer und schöner als das alte Ideas 21103 Set :




IINA kann leider keine HDR-Filme abspielen, jedenfalls nicht mit korrekten Farben. Bei IINA passiert ohnehin nicht mehr so ganz viel, was schade ist, denn das ist ein wirklich guter Video-Player für den Mac.
Aber es gibt einen Fork: IINA+. Noch ganz neu, aber schon einiges verbessert z.B. kann IINA+ HDR-Filme abspielen.

Jetzt sind HDR-Screenshots auf einem SDR-Display natürlich ziemlich Gaga, aber in echt sieht das schon ziemlich cool aus. Immerhin kann man sehen, daß IINA+ die Farben nicht total kaputt macht.

Der Optimus-Player kann das auch, ist aber leider nur als Intel-Binary und nicht für M1 verfügbar. Geht in Rosetta; die CPU-Last ist auch nicht so dramatisch, aber halt nicht nativ. Außerdem ist Optimus keine freie Software.
Der Spieltrieb hat zugeschlagen: ich habe verschiedene Mist-Filter und seine Verwandten ausprobiert.
Filter auf das Sony SEL2470GM2 aufzuschrauben ist ziemlich hakelig, ein großer Durchmesser (82mm) und nur sehr wenige Gewindedrehungen verkanten sich leider schnell.
Die schwächeren Filter (K&F 1/4 und Hoya 0,5) sind schön bei Nacht und Gegenlicht wie Sonnenuntergängen oder Straßenbeleuchtungen.
Der Hoya 1 ist zu stark wenn die Lichtquellen im Bild sichtbar sind, dann überstrahlen die Lichthöfe große Teile des Bildes. Der taugt also eher für Available Light oder weiche Lichtquellen.
Der Glimmerglas 1 ist der schwächste Filter, hat aber auch einen etwas anderen Effekt. Die Lichthöfe und das Weichzeichnen sind da, aber der Nebeleffekt (Mist) fehlt. Der Glimmerglas verändert also den Kontrast und die Farben nicht. Ein schöner Filter für Tageslicht-Portraits.
Alle Filter scheinen mir bei Tele-Objektiven stärker zu wirken als bei Weitwinkeln.
Fotografieren mit diesen Filtern ist wieder ein bisschen eine Wundertüte wie Film-Fotografie. Einmal wegen der Bilder selber (etwas flau, …) aber auch, weil ich nicht genau sehe, was passiert. Die Lichthöfe sehe ich im Sucher natürlich, aber die anderen Effekte sind so subtil, daß ich sie im Sucher nicht wirklich sehen kann. Erst auf dem großen Monitor sehe ich dann, was wirklich passiert ist. Das hat auch nichts mit dem angeblich schlechten Sucher der A7C zu tun, meine Sony A850 hat noch einen echten optischen Sucher, da ist das genauso.
Komisch finde ich, daß K&F stolz darauf ist, daß deren Filter vergütet ist. Hoya schreibt extra unvergütet drauf, damit der Effekt nicht kaputt geht und man schöne Flares bekommt.
Sony Alpha 7C mit SEL2470GM2 ohne Filter:

SEL2470GM2 mit K&F Concept Nano-X Black-Mist 1/4 Filter:

Der K&F ist ein Black-Mist-Filter mit Kontrastreduzierung, etwas Weichzeichner und Licht-Streuung. Die Preise bei K&F schwanken im Tagestakt und dann findet man ständig auch noch irgendwelche Gutscheine. Die K&F-Preise sind fast so dynamisch wie Gas und Lufthansa-Tickets. Da lohnt es sich wirklich zu warten und die Preise zu beobachten.
SEL2470GM2 mt Hoya Mist Diffuser Black Filter N°1:

SEL2470GM2 mt Hoya Mist Diffuser Black Filter N°0.5:

Die beiden Hoyas sind sehr stark und am schwierigsten aufzuschrauben. Dafür machen sie insbesondere draußen schöne Bilder.
SEL100STFGM ohne Filter:

SEL100STFGM mit Tiffen Glimmerglas 1:

Der Tiffen Glimmerglas hat am wenigsten Mist-Effekt, macht aber schöne Lichthöfe um die Lichter. Den Glimmerglas habe ich nicht in 82mm, daher musste ich ein anderes Objektiv für das Bild verwenden.

Über analoge Fotografie liest man ja in letzter Zeit wieder so viel. Das macht Lust auf Retro-Technik. Also habe ich für den Urlaub ein paar (Farb und SW) Filme bestellt und die alte Kamera wieder aus dem Schrank geholt.

Toll ist, daß der A-Mount von Sony noch lange genutzt wurde und ich daher die Objektive meiner alten Sony Alpha 850 an der Minolta nutzen kann. Solche Objektive gab es damals entweder gar nicht oder wären unbezahlbar gewesen wären. Ich möchte lieber nicht wissen, was in den 90ern ein f2.8 Zeiss-Objektiv mit SSM-Motor gekostet hätte. Die waren ja selbst 2010 noch teuer.
Meine alte Minolta Dynax 7 mit dem Sony 24-70 f2.8 Zeiss (SAL2470Z) hat also im Urlaub nach über 20 Jahren mal wieder Bilder gemacht.
Sie funktioniert einwandfrei, nur diese gummierte Oberfläche auf der Rückseite ist etwas gubbelig geworden. Das ließt man aber von vielen Kameras aus dieser Zeit. Die Gummierung sollte damals das Gehäuse griffiger machen, jetzt ist es extra griffig 🙁

Entwickelt und gescannt hat Nimmfilm die Filme. So ganz billig ist der Spaß nicht, aber das dürfte heute alles Kleinserien-Handarbeit sein. Von daher geht der Preis in Ordnung; Hobbies kosten halt Geld. Und Negative scannen ist Fummelarbeit.
Nach wenigen Tagen (schneller als auf der Webseite beschrieben) kam der Downlink mit einem großen ZIP-Archiv, worin die TIFF-Dateien steckten:
Die Scan-Qualität gefällt mir ziemlich gut. Die Scans sind sehr sauber beschnitten, man sieht keine Film-Ränder, die Bilder stehen gerade, … die Farbumkehr der Negativ-Filme macht einen guten Eindruck. Ich habe das vor Jahren mit selbst-gemachten Farb-Negativ-Scans mal versucht und mir da ziemlich einen bei abgebrochen.
Die Auflösung scheint mir die obere Grenze zu sein, mehr bekommt man aus 35mm Filmen nicht raus.
Als Download-Server kommt wetransfer zum Einsatz. Immerhin sitzen die in Europa, machen aber keine Aussagen zum Serverstandort, Verschlüsselung und zum Datenschutz. Gerade für Fotos könnte man da sicherlich noch was verbessern.
Sehr merkwürdig hat sich Capture One verhalten. Beim Versuch die Bilder zu importieren hat C1 die Thumbnails ständig kaputt gemacht: sie angelegt, dann gemixt und dann wieder neu erzeugt. Löschen, neu importieren, … hat alles nicht geholfen; wieder der gleiche Effekt.
Auch war die Darstellung nicht scharf. C1 lädt ja das Thumbnail und bringt dann nach einem Augenblick das Bild in voller Auflösung. Die volle Auflösung kam aber nicht, zuerst dachte ich, daß die Bilder allesamt unscharf wären (Scan oder Autofokus-Probleme). Aber Apple Foto (Mac) importiert die Dateien einwandfrei und zeigt sie auch knackscharf an, an den Dateien liegt es also nicht.
Damit ich die Bilder in C1 einsortiert bekomme und auch wiederfinde, habe ich mit exiftool die EXIF-Daten (Filme, ISO, Datum, Kamera, …) reingeschrieben:
exiftool "-CreateDate=2022:07:01 12:34:56" -ISO=100 -Make="Kodak Ektar" -Model='Minolta Dynax 7' -lenstype="A-Mount" -lensspec="Zeiss Vario-Sonnar T* 24-70mm F2.8 ZA SSM" -lensinfo="24-70mm f/2.8" -lensmodel="24-70mm F2.8 ZA SSM" *.tif
exiftool "-CreateDate=2021:08:16 12:34:56" -ISO=125 -Make="Ilford FP4 Plus" -Model='Minolta Dynax 7' -lenstype="A-Mount" -lensspec="Zeiss Vario-Sonnar T* 24-70mm F2.8 ZA SSM" -lensinfo="24-70mm f/2.8" -lensmodel="24-70mm F2.8 ZA SSM" *.tif
Theoretisch könnte man die Daten sogar bildgenau aus der Dynax auslesen, für einige Filme speichert die Kamera die Belichtung, Blende, … aber ich habe diesen komischen Adapter dafür nicht. Und ich müsste mir gemerkt haben, welcher Film welcher war.

Danach hat C1 die anstandslos importiert, was auch immer C1 an den original TIFF-Dateien gestört hat. Vielleicht mag C1 keine TIFFs ohne Exif-Daten, sehr merkwürdig.
Zum Spaß habe ich im Urlaub auch noch einen Satz Silbersalz35 verknippst. Da bin ich ja mal gespannt, wie die wohl aussehen.
Im Urlaub habe ich eine Ladung SilberSalz35 250D verschossen. Zum Einsatz kam wieder die Minolta Dynax 7 mit dem Sony 24-70 f2.8 Zeiss (SAL2470Z)

und dem Sony 70-200mm f2.8 G (SAL70200G):

Ich finde das immer noch toll, daß die Kamera und die Objektive sich so gut vertragen. Da liegt immerhin eine Firmenübernahme und über ein Jahrzehnt dazwischen.
Vom Einschicken der Filme bis zum Download der Scans hat das ca. 10 Tage gedauert. Der Download kommt per Dropbox mit PW gesichert.

Es sind drei Auflösungen dabei:
Die normalen JPEGs sind mit Exif-Tags versehen:
Properties:
date:create: 2022-09-06T18:20:05+00:00
date:modify: 2022-09-06T15:45:08+00:00
date:timestamp: 2022-09-08T18:11:54+00:00
exif:Artist: SILBERSALZ35 250D
exif:ColorSpace: 65535
exif:ComponentsConfiguration: ....
exif:Copyright: blablabla
exif:ExifOffset: 314
exif:ExifVersion: 0210
exif:FlashPixVersion: 0100
exif:ImageDescription: CONVERTED WITH PHOEBUS BY POST-FX
exif:Make: SILBERSALZ
exif:Model: APOLLON 14K CINE SCANNER
exif:PixelXDimension: 4000
exif:PixelYDimension: 2511
exif:Software: CAPTURE ONE CULTURAL HERITAGE
exif:YCbCrPositioning: 1
icc:copyright: Copyright 2000 Adobe Systems Incorporated
icc:description: Adobe RGB (1998)
Leider kann mein Capture One die JP2-Dateien nicht aufmachen. Da scheint beim Port auf Apple Silicon verloren gegangen zu sein, früher ging das. Das ist sehr ärgerlich.
Digikam kann JP2, stürzt aber kommentarlos einfach ab, wenn es die JP2-Dateien aufmachen will.

Aber ImageMagick kann das natürlich nach TIFF konvertieren und das geht dann in Capture One:
convert 100_FULL_03_250.jp2 TIFF64:100_FULL_03_250.tiff
Oder den ganzen Order mt
mogrify -compress zip -format tiff *.jp2
Das ergibt dann TIFF-Dateien mit 650MB. So groß war früher eine ganze Festplatte (meine erste hatte 30MB). Und da in den JP2-Dateien keine Exif-Tags drin sind, müssen die auch noch rein:
exiftool "-CreateDate=2022:08:15 12:34:56" -ISO=125 -Make="SilberSalz35" -Model='Minolta Dynax 7' -lenstype="A-Mount" -lensspec="Zeiss Vario-Sonnar T* 24-70mm F2.8 ZA SSM" -lensinfo="24-70mm f/2.8" -lensmodel="24-70mm F2.8 ZA SSM" 060_FULL_02_250.tiff

Die Scans sind von guter Qualität, die 14K Auflösung scheint mir deutlich übertrieben zu sein; solch eine Auflösung hat ein analoger Film einfach nicht. Interessant an den JP2-Dateien ist aber die volle Farbtiefe, die normalen JPEG-Dateien haben halt nur 8 Bit.
Der Beschnitt bei den SilberSalz35-Dateien ist nicht immer ganz perfekt. Da ist manchmal links oder rechts noch was vom Nachbarbild dran. Die Nachbarbilder sind dann aber komplett, da ist also nur was doppelt und nichts abgeschnitten. Und alle Scans haben einen schwarzen Rahmen.

Verglichen mit den Kodak Ektar 100 Filmen und den Scans bei Nimmfilm bin ich etwas gespalten. Silbersalz35 ist preisgünstiger, dafür sind die Nimmfilm-Scans sauber beschnitten und kommen in normalen TIFF-Dateien.
Die SilberSalz35-Filme gefallen mir gut, ich werde mir wieder welche bestellen. Der Service ist gut und die Scans sind auch gut. Nur das JPEG 2000-Datenformat ist etwas unhandlich. Aber als TIFF wäre der Download von vier Filmen wegen der 14K Auflösung ca. 50 GB groß, das ist für viele Kunden sicherlich zu viel zum Downloaden.
Das hat beides so seine Vor- und Nachteile.

Das der SilberSalz35 jetzt tolle Farben oder so hat, wäre mir nicht aufgefallen. Vielleicht war das Licht dafür aber auch zu normal. Damit die Farben halbwegs vernünftig aussehen, ist auf jeden Fall etwas Nachbearbeitung notwendig: Schwarz- und Weißwerte anpassen, Weißabgleich etwas kühler machen und im HDR-Regler die Tiefen und Lichter einstellen. Das meiste davon macht die Capture One Anpassungsautomatik gar nicht so schlecht.
Einige (freie) Capture One Styles, beinhalten nicht nur das, was man erwarten würde:
➜ Styles grep -i lens *
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensAperture" V="4" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensChromAbrCustomCurve" V="|" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensChromAbrDefaultCurve" V="0,0;2995,0.0412999987602234;5990,0.0230000000447035;8986,-0.114600002765656;11981,-0.430999994277954;20735,-2.94160008430481|0,0;2995,0;5990,0;8986,0;11981,0;20735,0" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensChromAbrOrigin" V="1" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensDiffractionCorrectionEnabled" V="1" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensFocalLength" V="41" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensGeoAbr" V="|0.000000|1|0|0" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensIdGuid" V="D805B99D-D78A-4C81-9801-E0E47FF76BB8" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensLCCDustRemovalEnabled" V="0" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensLccLightFalloff" V="0" />
01_Best Collection_Contrast.costyle: <E K="LensLccLightFalloffAmount" V="0" />
Sondern auch Einstellungen für die Objektiv-Korrektur?
Da sind wohl einige Leute beim Erstellen von Styles etwas übereifrig.
Ob die wohl einen Führerschein machen müssen?

Der ist im falschen Film:


Der Mac-Client für die MagentaCloud ist da: inklusive Apple M1 Binary.

Eine mittelalterliche Welt ohne Ritter, Elfen und Orks taugt nix. Leider gibt es von Lego wenig passende Minifigs. Und die paar Minfigs die es gibt, sind selten und daher teuer … unbezahlbar für Army Building. Ich habe einem Bricklink-Händler einige Lego Death Eater gefunden, aber so richtig viele gibt es davon auch nicht, da sie nur in einem Set drin waren. Und hier und da mal zwei Stück bestellen, ist wegen der Porto-Kosten ja auch Quatsch.
Also müssen andere Hersteller und Themen ran. Diese Herr der Ringe Figuren habe ich bei Ebay Kleinanzeigen und Etsy gefunden. Ich vermute, daß sie von Koruit sind. Was bei eBay Kleinanzeigen und Etsy alles als „gebraucht“ und „handgemacht“ bezeichnet wird, scheint mir auch fragwürdig zu sein.
Die Lego-Minifigs sind zweifelsfrei besser, aber die Koruit sind ok. Bei zwei Figuren ist eine Hand etwas locker und bei einer ist der Umhang etwas unsauber geschnitten. Dafür ist das Design wirklich toll.
Es gibt verschiedene Gruppen die sich eigenen: die Reiter Rohans und die normalen Mittelalter-Leute passen ganz gut rein. Die Uruks kann man ganz gut bei den Death Eatern unterbringen. Wenn man den Uruks die Helme abnimmt und statt der Waffen einfach Zauberstäbe in die Hand drückt geht das. Die Elfen und die Gondor-Wachen sehen wirklich toll aus, stechen aus einer Potter-Welt aber schon ganz schön raus. Aber auch da hilft abrüsten: etwas weniger Helme, etwas weniger Rüstung, …
Skuril finde ich, daß der Gesichtserkennung-Autofokus meiner Sony Alpha 7 anspringt und bei vielen Minfigs auf das Gesicht scharf stellt. Die meisten Helme verdecken zu viel vom Gesicht, aber bei manchen Helmen klappt es trotzdem.




















































Unsere Lego Harry Potter Welt wächst:

Der Hogsmeade-Bahnhof wird von Magiern und Drachen heimgesucht:

In Kings Cross Station wartet der Hogwarts Express auf Fahrgäste, die gerade mit den Bussen und Kutschen ankommen:

Letzte Lagebesprechung im Schloss für die Konfrontation zwischen Gut und Böse:

In Hogwarts gibt es kein Königspaar, aber ein Schloss ohne ist auch irgendwie doof:

Und zur großen Schlacht vor dem Schloss strömen alle Parteien an. Hier versammeln sich Voldemorts Anhänger:

Und hier Dumbledores Armee:

Wald-Elben zur Verstärkung:

Und natürlich gibt es auch ein Quidditch-Feld:

Und auch ein Wohngebiet mit Privet Drive und Hagrids Hütte gibt es:
