Auch dieses Jahr gibt es die FLL wieder in Oldenburg: am 16. und 17.11.2013.
Kategorie: Krams
Linux Informationstage Oldenburg 2013
Am Freitag und Samstag, 15. und 16. November 2013, finden die 7.
Linux-Informationstage Oldenburg in den Räumlichkeiten der Kommunalen
Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) statt.
Diese in der Region einzigartige Veranstaltung bietet ihren Besuchern
die Möglichkeit, sich zu Linux und Freier Software im Nordwesten zu
informieren.
Das Vortragsprogramm der Linux-Informationstage bildet mit Vorträgen zu
Themen rund um die Linux-Welt, Workshops zu digitaler Selbstverteidigung
und digitaler Bildbearbeitung einen Rahmen, der Einsteiger,
Fortgeschrittene wie auch an IT-Verantwortliche und Entscheider
anspricht.
Am Freitag wird die Veranstaltung um 15 Uhr mit einem Vortrag über
„OpenSource Software in öffentlichen Institutionen“ eröffnet. Samstags
beginnt die Veranstaltung um 10:00 mit einem Vortrag zu „Linux und Freie
Software in Niedersachsen“. An beiden Tagen endet die Veranstaltung um
18:00 Uhr. Unterstützt werden die Linux-Informationstage Oldenburg vom
ffis e.V. sowie dem KtT e.V.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite http://lit-ol.de
Für Rückfragen stehen wir unter der Adresse team@lit-ol.de zur Verfügung
und verbleiben mit freundlichen Grüßen,
gruesse,
Das Team der Linux-Informationstage Oldenburg
Fedora 19 Alpha ist fertig
Das Fedora 19 Alpha release ist fertig: endlich wieder aktuelle CUPS und Gnome-Versionen.
Das aktuelle CUPS release sollte das Airprint kompatibel sein. Dann muss man nicht mehr in den Avahi-Anouncements rumspielen, sondern iOS sollte die Linux-Drucker direkt finden.
Lego Mindstorms RIS und NXT auf modernen Rechnern
Lego Mindstorms RIS ist ja schon etwas angestaubt (nur ein CPU-Kern, kein Hyperthreading, kein 64 Bit, …), läuft aber einwandfrei mit einem Windows XP in einer virtuellen Maschine unter VirtualBox; auch auf Mac OS und Linux.
Der serielle Lego RIS-Infrarot-Sender lässt sich problemlos mit einem Digitus USB-Seriell-Konverter DA-70156 betreiben. Zuerst den Konverter im Host installieren und dann die serielle Schnittstelle (bei mir COM6:) an die virtuelle Maschine weitergeben.
RIS bekommt unter Windows XP seine temporären Dateien nicht gelöscht; die Fehlermeldung zeigt total in den Wald (Speicher voll, …) und hat nichts mit dem echten Problem zu tun. Ein kleiner Batch wie ris-reset.bat vor oder nach jedem Start hilft da weiter:
cd „C:Dokumente und EinstellungenromalLokale EinstellungenTemp“
del *.* /f/s/q
Wer Lego Mindstorms Vision Command benutzen will, kann sich bei Logitech die aktuellen Treiber für eine Quickcam Web downloaden.
Für den Lego NXT reicht es, die USB-Geräte an die virtuelle Maschine weiterzugeben. Hierbei tauchen zwei verschiedene USB-Devices auf:
- 0694:0002 im normalen Betrieb
- 03EB:6124 für Firmware-Updates
Auf der Suche nach dem CoreDump
Der dnsmasq wollte einfach keinen Coredump hinterlassen, sodaß ABRT nichts zum Reporten hatte. Selbst wenn man den Bug gar nicht einreichen will, ist der ABRT praktisch weil er die ganzen Debuginfopakete automatisch installiert, …
Da dnsmasq zwischendurch seine Benutzerkennung ändert, damit er nicht unter Root-Rechten läuft, produziert ein Standard-Linux-Kernel keinen Coredump.
Anschalten:
echo 2 > /proc/sys/fs/suid_dumpable
Und wenn im Coredump was fehlt (was bei dnsmasq nicht der Fall ist):
echo 0xF > /proc/<pid>/coredump_filter
Fedora Live CD über PXE booten
Wir brauchen die Live-CD tools:
yum install livecd-tools
Alles in den TFTP-Ordner werfen und aus der ISO den Kernel und die initred rauspulen:
livecd-iso-to-pxeboot Fedora-18-Beta-x86_64-Live-Desktop.iso
Der pxelinux.cfg Eintrag sieht dann so aus:
LABEL Live18
MENU LABEL 1) Fedora Live
KERNEL vmlinuz0
APPEND rootflags=loop initrd=initrd0.img
root=live:/Fedora-18-Beta-x86_64-Live-Desktop.iso rootfstype=auto ro
liveimg quiet rhgb rd.luks=0 rd.md=0 rd.dm=0
Geduld: das Booten dauert Ewig, funktioniert aber.
MAME und MESS
Seit Ewigkeiten liegt im RPMFusion der Mame rum und schon immer war er mir ein Rätsel. Die Doku zum Einstieg ist dürftig und der Mame etwas eigenartig. Daher mal meine Erkenntnisse:
ROM
Dump eines einzelnen (EP)ROM-Bausteins. Mame kennt jeden einzelnen ROM-Dump mit seiner CRC-Prüfsumme. Ein ROM kann einen Status wie OK, BADDUMP, … haben. ROMs mit baddump oder unneeded, sollte man nicht wegwerfen. Baddump-ROMs stellen sich manchmal doch als ok heraus: sieht auf den ersten Blick defekt aus, war aber nur verschlüsselt. Oder in zwei 8-Bit-Bausteinen finden sich obere und untere Hälfte von 16-Bit-Krams getrennt; jeder einzelne Baustein sieht dann auch erstmal defekt aus. Mit jeder Mame-Version kann sich also die Anzahl an defekten und heilem ROMs ändern. Die Dateinamen sind durch die Datenbank von Mame vorgeschrieben.
SET
Die meisten Spiele sind größer als ein (EP)Rom-Baustein. Daher werden mehrere zusammengehörige ROMs zu seinem Set zusammengefasst. Diese Sets liegen als ZIP-Archiv im ROMs-Ordner von Mame rum. Ein SET hat einen Status (Working, not-working, working with problems, …). Die Set-Dateinamen sind durch die Datenbank von Mame vorgeschrieben.
CHD
Dump eines Mediums. Einige System haben nicht alles im ROM, sondern haben zusätzlich Festplatten oder (digitale) optische Datenträger. Diese Medien werden in eine CHD-Datei gedumpt. Das Dateiformat der CHD-Dateien hat sich mehrfach geändert. Aktuell sind Version 4 und 5 im Umlauf. Eine vollständige Sammlung von CHDs ist wohl reine Platzverschwendung. Bei einigen Spielen wie z.B. Dance Mania (scheint so ein Karaoke-Ding zu sein), gibt es wohl eine beliebige Anzahl an Permutationen von Ausstattung, (Ein/Mehrspieler, …), Software-Ständen und Musik (je nach dem was gerade in den Charts war).
Samples
Sounds, die nicht aus den ROM-Dateien erzeugt werden können; können z.B. analoge Synthesizer-Schalterkreise im Automaten oder auch mechanische Geräusche sein.
clrmamepro
Tool zum Verwalten von Sammlungen von ROMs, Samples, … Das Tools holt sich aus dem Mame die Liste aller ROMs und Sets raus (das DAT-File) und zeigt an, welche man davon hat, welche ok sind, welche unvollständig sein, wo der Dateiname nicht stimmt (und Mame deshalb das ROM oder das Set nicht findet), … Leider nur für Windows. Wenn man mit clrmamepro auch andere Emulatoren verwalten will (z.B: C-64 oder Spielekonsolen) finden sich auch dafür DAT-Files im Internet.
RomCenter
Tool zum Verwalten von Sammlungen von ROMs, Samples, … Kann im großen und ganzen das gleiche wie Clrmamepro, sieht nur anders aus. Ich finde die Bedienung besser, dafür ist es nervig langam.
BIOS
Ein Set, welches kein Spiel enthält. Insbesondere für MESS wichtig, aber auch für Mame gibt es einige BIOS-Sets.
Parent
Ist die eigentliche Haupt-(World)-Version des Automaten.
Clone
Clones sind Ableger der Haupt-Version. Hier könnte z.B. wegen Jugendschutz oder Lokalisierung ein einzelnes ROM aus seinem Set anders sein. Oder es gibt verschiedene Software-Versionen des gleichen Automaten, die sich aber nur in Kleinigkeiten unterscheiden.
Split-Set
Der Parent und jeder Clone haben eine eigene ZIP-Datei. Hierbei sind nur die ROM-Dateien im ZIP-Archiv des Clones, die auch tatsächlich anders sind als beim Parent; der Clone ist ohne den Parent also nicht viel wert.
Merge-Set
Alle Parent und ihre Clones sind in einer gemeinsamen ZIP-Datei.
Non-Merged Sets
Hier hat jeder Parent und jeder Clone seine eigene ZIP-Datei. Gleichzeitig enthalten die Clones aber alle notwendigen Dateien (also die Dateien des Parents, aber nicht der anderen Clones).
MESS
Ist ein Mame-Teil, der sich nicht mit Arcade-Automaten, sondern mit Spielekonsolen und Homecomputern beschäftigt. Mess ist häufig schlechter als dedizierte Emulatoren, kann dafür aber sehr viele und auch sehr exotische Systeme emulieren.
Driver
Für jedes Spiel (oder jede Spiele-Familie) gibt es einen Driver. Ein Driver setzt sich auch diversen generischen Emulations-Komponenten (CPU, Graphik, Sound, …) zusammen.
MAME
Mame ist der eigentliche Emulator. Es gibt diverse Mame-Forks, die meistens irgendwas besser machen. MameUI hat ein netteres Benutzerinterface. Es gibt aber auch Forks wie MamePlus, MameUIFX, oder Mame-Cave die zusätzliche Driver haben. Diese Driver werden aus verschiedenen Gründen (zu neu, schlechter Code, Urheberrecht, …) nicht in den Upstream-Mame aufgenommen.
Parted Magic 2013 über PXE starten
Parted-Magic downloaden und auspacken:
unzip pmagic_pxe_*.zip
mkdir -p /tftpboot/pmagic
bzImage und initrd reinkopieren:
cp bzImage initrd.img /tftpboot/pmagic
Der pxelinux.cfg sieht dann so aus:
label pmagic
menu label Parted Magic
kernel /pmagic/bzImage
append initrd=/pmagic/initrd.img edd=off load_ramdisk=1 prompt_ramdisk=0 rw vga=normal loglevel=9 max_loop=256
AVM Fritzbox Repeater
AVM hat es denn doch noch geschafft seinen DECT-Repeater auch zu liefern. Und was soll man sagen ?
Er repeatet. Nicht mehr und nicht weniger.
Etwas schade finde ich, daß er nicht (im Vergleich zum WLAN) besonders auskunftsfreudig ist. Welche Kanäle werden benutzt ? Wie gut ist der Empfang ? Welche Firmware-Version ist drin ?
Und daß der Repeater das Dect ECO kaputt macht, hätten sie auch vorher mal erzählen können.
DNS und Fritzbox
Der DNS/DHCP Krams in der Fritzbox ist ziemlich unflexibel, aber der dnsmasq kann da prima aushelfen.
Zuerst müssen wir in der Fritzbox die DHCP-Dienste für IPV4 und IPV6 abdrehen.
Dann kommt der Standard-Krams für den dnsmasq:
domain-needed
bogus-priv
filterwin2k
Der Ersatz für die DHCP4-Server in der Fritzbox:
local=/localnet/,/local/,/fritz.box/
domain=fritz.boxdhcp-range=192.168.0.20,192.168.0.150,12h
dhcp-option=3,192.168.0.1dhcp-option=option:ntp-server,192.168.0.1
dhcp-option=119,fritz.box
dhcp-option=15,“fritz.box“
dhcp-option=252,“n“
dhcp-option=option:domain-search,fritz.box
Für den DHCP6-Range kann man die Link-Local und/oder auch eine ULA benutzen. Wenn man mit ULAs arbeiten will, brauche auch die Fritzbox eine ULA, die sie normalerweise nicht hat. Das die Fritzbox sich selber eine ULA zuweisen soll, läßt sich einstellen. Gleichzeitig muss die Fritzbox den Clients noch erzählen, daß sie sich die anderen Infos (DNS, …) von woanders besorgen sollen. Leider sind Apple, Liunx und Microsoft sich nicht einig, ob dafür nun RFC6106 oder DHCPV6 benutzt wird, als braucht man beides.
dhcp-range=fd12:3456:7890::,ra-stateless,ra-names
Da DHCP6 und DHCP4 unterschiedliche Optionen haben, muss man die alle noch mal definieren:
dhcp-option=option6:dns-server,[fe80::92fb:a6ff:fe83:4b46],[fd12:1234:5678:0:1234:1234:1234:1234]
dhcp-option=option6:information-refresh-time,6h
dhcp-option=option6:domain-search,fritz.box
In den dnsmasq-Versionen vor 2.66 ist ein Bug, der auf Fedora 18 einen Crash produziert, wenn man einen IPV6 dhcp-range definiert.
