7artisan 4mm Fisheye

Beim Aufräumen habe ich aus Film-Zeiten noch ein Peleng 8mm Fischauge gefunden. Ich habe das aus Neugier damals gekauft und dann nach drei Experimenten nie wieder benutzt. Der Bildkreis ist zu groß, sodaß das Bild beschnitten war. Das Peleng war nie für 35mm gedacht, sondern für irgendein anderes Format. Und zu Filmzeiten hat man ja nie gesehen, was man dort gemacht hat. Stimmte die Belichtung? … Alles Murks. Und die Bildqualität war auch nicht so dolle.

Aber heute haben wir ja MIrrorless-Kameras mit Echtzeit-Vorschau und preiswerte und optisch gute Objektive: 7artisan 4mm APS-C FIsheye.

Auf die Finger und Füße muss man allerdings aufpassen, sonst sind die im Bild. Und bei der Sony A7R5 ragt sogar der Kameragriff knapp ins Bild rein. Bei der Sony A7C ist das kein Problem, da der Griff dort kleiner ist. Am besten geht es mit 2 Sekunden-Selbstauslöser: auslösen und dann die Kamera vom Körper weg und die Finger aus dem Bild.

Sobald man die Sonne im Bild hat (also quasi immer) ergeben sich Flares und Ghostings. Die Störungen außerhalb des Bildkreises kann man gut wegschneiden, mit denen im Bild muss man halt leben. Aber die Effekte sind im Vergleich zum Peleng nachgerade harmlos.

DSC01743 (1).

Leider fällt bei dem 7artisan der Deckel ziemlich leicht ab, der klemmt nur ganz leicht. Und eine Gegenlichtblende gibt es natürlich auch nicht. Die vordere Linse ist daher immer in Fingerpatschenreichweite.

Mit dem Super 35mm Modus sinkt die Auflösung, aber dafür ist es fast bildfüllend. 

Aber ein lustiges Objektiv: sinnlos und unterhaltsam.

Exif Tags für das 7artisan 4mm Fisheye

Da die Kamera mangels elektronischer Kontakte keine Exif-Daten reinschreibt:

exiftool -FocalLength=“4.0 mm“ -LensMake=“7artisan“ -LensModel=“4mm F2.8 Circular Fisheye“ *.ARW

Und für das alte Peleng 8mm Fisheye:

exiftool -FocalLength=“8.0 mm“ -LensMake=“Peleng“ -LensModel=“8mm f3.5 Fisheye Lens“ *.ARW

Fritzbox 8.10 und HomeAssistant

Das habe ich vorher noch nie gesehen, das muss mit der 8.10 neu gekommen sein. Sporadisch sperrt die FritzBox meinem Home Assistant den Internet-Zugang:

Bildschirmfoto 2025-09-15 um 19.01.18.

Dann taucht in der FRITZ!Box-Kindersicherung der Status „automatisch gesperrt“ auf.

Erklärt wird das hier: Klick.

Bei Anschluss über einen anderen Repeater bzw. Router wird die MAC-Adresse des Gerätes von dem anderen Router nicht an die FRITZ!Box übertragen. Da die FRITZ!Box jedes Gerät anhand der Kombination von IP- und MAC-Adresse identifiziert, wertet sie Anfragen von gleichen MAC- aber unterschiedlichen IP-Adressen als Versuch, die Kindersicherung zu umgehen.

Wieso das passiert ist mir nicht klar. Aber wenn man ein Profil einrichtet und diesem Rechner explizit zuweist, scheint das nicht mehr zu passieren.

Sony Alpha 7 WIFI und FritzBox

Die Fritzbox hat eine Konfigurationsmöglichkeit um die WiFi-Sicherheit zu verbessern:

Bildschirmfoto 2025-09-14 um 17.31.40.Bildschirmfoto 2025-09-14 um 17.32.10.

Standard-Einstellung ist „ein“. Netzwerk-Sicherheit ist immer gut, also abschalten und mal schauen, was dann nicht mehr gut.

Hat ein paar Tage gedauert, bis ich was gefunden habe: alle Shellies, Rechner, Apple-Geräte, Drucker, Scanner, … alles geht.

Nur die Sony Alpha 7 Kameras mögen das nicht; sie können sich dann nicht mehr mit dem WiFI verbinden. Na gut, also wieder angeschaltet.

Senoro Fenstersensor

Ich habe welche von diesen neuen Senoro-Fenstersensoren eingebaut:

In unsere Fenster passen sie rein, aber nur knapp; beim Zumachen des Fensters hört man es leicht scheuern.

Die Einbindung ist relativ simpel; ist halt Zigbee. Aber vorher muss ein Quirk in den Home Assistant rein:

Bildschirmfoto 2025-07-01 um 17.28.17.

Das ist auf der Senoro-Homepage ausführlich beschrieben. Im Kern ist das nur eine Textdatei, welche in einen Order rein muss, der auf meiner HA-Installation nicht vorhanden war.

Ohne diesen Quirk kann man das Anmelden machen, aber HA kann mit dem Gerät nichts anfangen.

Bildschirmfoto 2025-07-01 um 17.30.17.

Das Abfragen der Firmware klappt nicht, aber der Rest ist ok:

Bildschirmfoto 2025-07-01 um 17.31.18.

Der Sensor kann offen, geschlossen und gekippt erkennen. Außerdem sieht der Sensor viel besser aus, als diese Aufklebwarzen.

Bildschirmfoto 2025-07-01 um 17.32.44.

Home Assistant 2025.5 und Maßeinheiten

Home Assistant 2025 kann neuerdings Maßeinheiten umrechnen. Die FEMS-Integration liefert mV und mA, was zum Anzeigen echt etwas unpraktisch ist:

Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.21.19.Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.21.27.

Jetzt kann man in den Sensor-Eigenschaften die Maßeinheit ändern:

Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.24.23.

Einfach auf Ampere umstellen, und schon sieht das viel besser aus:

Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.25.07.

Bildschirmfoto 2025-06-21 um 13.25.13.

Und schon ist kein händisches Umrechnen mehr per Template-Definition notwendig. Sehr praktisch.

Home Assistant: Mass-Delete

Das ist aber gut versteckt:

If you go into “Settings > Devices & Services > Entities” and apply a filter where status is “Not provided” you can see all the dead ones.

Bildschirmfoto 2025-05-05 um 08.25.13.

Gefunden hier: klick.

Bei meinen ganzen eBus-Experimenten hat sich eine Menge Datenmüll angesammelt.

SmartMeterGateway: HAN Schnittstelle

Nachdem wir im Februar unser SmartMeterGateway bekommen haben, wollte ich mir diese HAN Schnittstelle mal anschauen.

Die EWENetz hat einige Wochen gebraucht, hat dann aber die Zugangsdaten bereitgestellt. Man bekommt zwei Benutzer/Passwort Kombinationen, eine für Bezug und eine für Einspeisung.Bildschirmfoto 2025-05-03 um 11.43.48.

Leider ist der Brief in einem merkwürdigen Zeichensatz geschrieben, der das Lesen der Passwörter zu einem Ratespiel macht: bist Du ein I (großes i) oder ein l (kleines L) ? Nach diversen Versuchen habe ich dann durch ausprobieren rausbekommen, welcher Buchstabe was sein soll. Zum Glück hat die HAN-Schnittstelle keinen automatischen Lockout bei zu vielen Fehlversuchen.

Insgesamt ist das ziemlich langweilig. Mit Hilfe der Trudi Software (Transparenz- und Displaysoftware) kann man sich die Daten aus dem SMGW anschauen.

TRuDI ist die laut Mess- und Eichgesetz (§ 33 Absatz 3 MessEG) geforderte Möglichkeit, auf Messwerten beruhende Rechnungen für den Rechnungsträger in einfacher Weise nachvollziehbar zu machen. Neben den Anforderungen aus dem MessEG wurden auch die Anforderungen des Messstellenbetriebsgesetzes (insbesondere §§ 35 und 62) und der PTB-A 50.8 erfüllt. TRuDI wurde im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „BundesDisplay“ von PTB und ZVEI erarbeitet. 

Ob die Software die Forderung nach „für den Rechnungsträger in einer Weise nachvollziehbar zu machen“ würde ich mal anzweifeln. Allein das Einrichten der Software ist nichts für normale Anwender; die Struktur ist merkwürdig und die Bedienung entspricht keiner gewohnten Konvention. Und wieso braucht man überhaupt eine Anwendungen dafür? Ich dachte, daß WebInterfaces seit 20 Jahren der Standard wären.

Als Netzwerker dreht sich der Magen da etwas: das SMGW hat eine vom Betreiber festgelegte IP-Adresse. Die Default-Route zeigt vermutlich auf das WAN-Interface, welches zum Messstellenbetreiber geht. Lokales Routing wird also nichts, da das SMGW im Zweifelsfalle alle Pakete die nicht in das vorgegebene IP-Netz gehören ins WAN und nicht zum lokalen Router schickt.

Theoretisch kann diese SMGW-Box wohl eeBus (https://www.theben-se.de/smart-meter-gateway-mit-zertifizierter-cls-steuerloesung/) und könnte damit über das LAN wohl Wallboxen und Wärmepumpen steuern. Mit der IP-Adresse wird das aber nichts.

Also Laptop und Kabel geholt und direkt an die Box ran.

Trudi kann mit dem SMGW reden und die Daten auslesen, anzeigen, als CSV/XML exportieren, … alles nichts so richtig überraschendes. Es macht genau daß, was ich erwartet habe: es speichert Bezug und Einspeisung pro 15 Minuten und Tag.

Die Anmeldung:

Verbindungsaufbau:

Von welchen Verträgen hier die Rede ist, ist mir nicht klar. Der Stromlieferant dürfte das nicht sein; vermutlich eher der Messstellenbetrieb.

Bezüge:

Die kann man auch als Datei bekommen:

Passwort raten:

Einspeisung:

Wenn ich mal Langeweile habe, baue ich mir das in den Home Assistant ein. Aber neue Informationen gewinnt man da nicht, denn Bezug und Einspeisung erfasst das EMS ohnehin.

Der SMGW ist eine recht langweilige Box: sie erfasst den Stromverbrauch und die Einspeisung pro Zeitraum und meldet diese an den Netzbetreiber. Warum Deutschlang sich so schwer mit dem Rollout tut, kann man sich fragen.