Fenecon Home 10: manuelle Beladung

In meinem Fenecon ist eine neue Funktion aufgetaucht, muss mit dem November gekommen sein. Der Akku lässt sich jetzt manuell beladen:

Bildschirmfoto 2024-12-08 um 15.27.01.

Aktuell fällt mir da keine sinnvolle Verwendung für ein, außer jemand will dynamische Stromtarife von Hand nutzen. Das macht aber vermutlich nur bedingt Spaß.

Bildschirmfoto 2024-12-08 um 15.24.03.Bildschirmfoto 2024-12-08 um 15.24.13.

eBusD Version 24 und Vaillant Arotherm Plus

Und das gleiche Spiel (wegen der Breaking changes) auch noch mal für die Vaillant Arotherm Plus.

Hier ist der neue Satz eBusD Konfigurationsdateien: Github. Aktuell sind nur die englischen Versionen gepflegt, die deutschen Übersetzungen mache ich die Tage noch mal.

Gleichzeitig habe ich meine ebus-Adapter auf einen neue SW-Version gebracht: jetzt lassen sie sich übers Netzwerk aktualisieren und man muss nicht mehr lokal mit seriellem Kabel an den eBus Adapter ran.

In der aktuellen Firmware-Version gibt sich der eBus-Adapter sich jetzt über Bonjour (mDNS) bekannt:

Bildschirmfoto 2024-12-08 um 14.42.29.

Das Home Assistant Addon für eBusD ist noch nicht auf die neue Version gegangen, die alten Config-Dateien laufen also noch. Aber irgendwann wird das Upgrade sicherlich passieren.

eBusD und Recovair 275

Der eBusD ab der Version 24.1 (2024-10-27) akzeptiert meine Recovair-Konfigurationsdatei nicht mehr, da ihm die Attribut-Namen nicht geheuer sind.

Breaking Changes

  •     change validation of identifiers to no longer accept unusual characters

Aber alles nicht dramatisch, etwas Suchen und Ersetzen um die Sonder- und Leerzeichen zu entfernen und schon ist der eBusD wieder glücklich.

Hier ist die reparierte Version for die Recovair 275: GitHub.

Sony STF

Minolta Dynax 7

Dieses STF-Ding hat mich seit Jahrzehnten interessiert. Schon die alte Minolta Dynax 7 aus dem 90ern hatte im Handbuch eine Funktion beschrieben, die die Bildwirkung des Minolta STF-Objektives simuliert. Nur stand im Handbuch leider nicht drin, was denn da genau passiert.

Bildschirmfoto 2024-11-28 um 19.30.41.

Erklärung aus dem Handbuch:

Der „STF-Modus“ verändert die Blende während der Belichtung. Das führt dazu, dass die Unschärfekreise zu den Rändern hin „verblassen“, da das Zentrum bei allen Blendenöffnungen Licht empfängt, die Ränder jedoch nur bei großen Blendenöffnungen (da die Kreise bei abgeblendeter Blende kleiner werden).

Ich habe damals etwas damit gespielt, habe aber nie einen wirklichen Unterschied damit sehen können.

Aber Sony bietet heute den x-ten Nachfolger dieses alten Minolta Objektives an. Vermutlich ist das Original ja besser als eine Emulation. Und heute findet man im Internet einige Beispielbilder mit diesem Objektiv.

Bei Ebay wurde im Sommer eines als Vorführware von einem Händler angeboten. Bei dem Preis musste ich zuschlagen. Diese STF-Objektive sind leider recht selten gebraucht zu bekommen, vermutlich verkaufen die sich nur in sehr kleinen Stückzahlen und daher ist der Gebrauchtmarkt entsprechend klein.

Ausstattung

Das Objektiv ist hervorragend verarbeitet, hat einen Image Stabilisier, einen Blendenring, einen Makro-Ring, einen Wetterschutz und all das übliche GM-Zeugs. Der Autofokus ist schnell und leise. Die Sonnenblende hat vorne einen Gummiring und ist innen beflockt. Die Sonnenblende muss auch wirklich drauf, das Objektiv hat einen leichten Hand zum Flaring.

Insgesamt hat Sony hier alles ausgepackt, was sie einem Objektiv angedeihen lassen können. Außer Gewicht sparen, das passte nicht mehr rein.

Das Objektive ist innen-fokussiert und fühlt sich verblüffend schwer an wenn man es das erste Mal in der Hand hat. Mein Zeiss Basis 135 hat ungefähr die gleiche Größe und wiegt gefühlt die Hälfte.

Bildqualität

Die Bildqualität ist über allem erhaben. Keine unscharfen oder dunklen Ecken, keine CAs, … und das bisschen was man beim Pixel-Peepen finden kann wenn man sucht, korrigiert Capture One alles weg.

Brennweite

Es handelt sich hier um eine Festbrennweite, die mit 100 mm etwa unüblich ist. Meistens findet man 85mm oder 135mm Festbrennweiten. Die 100 mm liegen genau dazwischen und eigenen sicher daher primär für Portraits; aber mit 100 mm kann man auch viele andere Dinge machen.

Für drinnen sind die 100 mm manchmal schon etwas viel, da braucht man deutlich mehr Platz als mit den typischen 85 mm.

Maximale Blendenöffnung

Das f/2,8 im Namen gibt die größte Blendenöffnung dieses Objektivs an. Das ist missverständlich, das Objektiv hat zwar eine 2.8er Blendenöffnung, lässt aber deutlich weniger Licht durch. Daher der T-Stop von f5,6, der auch in den Exif-Daten drin steht. Jetzt ist 5,6 schon deutlich dunkler als 2,8 aber auch nicht viel dunkler als viele Kit-Objektive, Super-Zooms, … und bei den heutigen Kameras mit ihrem niedrigen ISO-Rauschen habe ich da kein Problem mit.

Der Unterschied zwischen F-Stop und T-Stop ist einfach zu erklären mit einem Graufilter. Wenn ich einen Graufilter vor ein f2,8 Objektiv schraube, ist es immer noch ein 2,8er Objektiv. Aber es kommt halt nur noch  wenig Licht wie bei einem f5,6 Objektiv durch. Und schlussendlich ist in dieses Objektiv ein radialer Verlaufsfilter in den Strahlengang eingebaut.

Bilder

Beispiel-Bilder gibt es heute nicht, da sind nämlich überall Menschen drauf.

Aber es gibt genügend davon:

Fazit

Ich frage mich, ob das Sony 100mm f/2.8 STF nicht zu sehr ein One-Trick-Pony ist? Das Sigma 85 mm f 1,4 kostet weniger, ist deutlich leichter und massiv lichtstärker. Ähnliches gilt für das Zeiss Basis 135 mit f2,8. Und vermutlich gilt das auch für Sony 135 mm, welches ich aber noch nie in der Hand hatte.

Das Sony 90mm f/2,8 Makro bringt locker die gleiche Schärfe, bessere Low-Light-Tauglichkeit und eine echte 1:1-Makrofunktion. Ist aber auch nicht billig.

Aber das STF hat einfach die besten Hintergrundunschärfe und die Schärfentiefe ist deutlich besser als bei f1,4. Bei 1,4 passiert es mir immer wieder mal, daß die Augen scharf sind, und die Ohren schon nicht mehr. Die Schärfentiefe beim STF-Objektiv sieht eher wie bei einem f4,0 aus, die ist schon deutlich größer. Da bekommt man auch mal einen ganzen Pferdekopf scharf auf das Bild.

Management-Summary

Das Objektiv hat eine physikalische Blende von f/2,8, belichtet wie f/5,6, hat die Tiefenschärfe eines f4,0 und erzeugt dabei das beste Bokeh der Welt.

Ikea Dirigera und Matter

Seit einer Weile gibt es Matter-Unterstützung für den Ikea Dirigera Hub. Zwei Jahre nach Ankündigung, aber immerhin.

Das Gerät ist ein klassischer Zigbee-Hub und jetzt auch eine Matter-Bridge, aber kein Matter-Controller. Aber dafür haben wir ja Home Assistant.

Bildschirmfoto 2024-10-27 um 21.48.57.

Dass heißt, der Dirigera exportiert seine Zigbee-Geräte über die Matter-Schnittstelle. Wenn man die Matter-Bridge im Home Assistant koppelt, kann Home Assistant anschließend auf die Zigbee-Geräte zugreifen. Dabei schickt der HA dann die Matter-Kommandos an den Dirigera und dieser schickt sie als Zigbee-Kommando an die Geräte.

Zigbee kann HA natürlich auch selber, aber aus Neugier und Spieltrieb musste ich das mal ausprobieren. Und ja, es funktioniert einfach so und scheint recht stabil zu sein.

So sieht denn eine Matter exportierte Zigbee-Lampe im HA dann aus:

Bildschirmfoto 2024-10-27 um 21.49.56.

Die in dem Hub angeblich drinsteckende Thread-Hardware ist noch nicht zum Leben erwacht.

Und die aktuelle Ikea-Firmware exportiert nur Lampen; mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Ob Matter wohl noch fertig wird, bevor die Gewährleistung abgelaufen ist?

Smarter Eberle Unterputz Thermostat UTE 3500

Eberle hat einen Thermostat für Fußbodenheizungen rausgebracht der Wifi und Matter unterstützt. Auch wenn das eher sinnbefreit ist, hat es mich trotzdem interessiert und ich habe mir einen UTE 3500 für wassergeführte Systeme bestellt.

Bis dato haben für klassische Busch und Jäger Thermostate verbaut:

Die sitzen hinter Reflex SI alpinweiß Fronten:

Leider passen die Ebele da nicht rein, weder die Farbe noch die Form stimmt. Der Austausch ist auch etwas doof, da die Busch und Jäger sich mit Krallen festhalten, der Eberle aber Schrauben in den Unterputzdosen haben will. Dafür musste ich im Baumarkt erstmal passende Schrauben finden; die normalen Schrauben sind zu kurz, da unsere Dosen wegen Platz für Smarthome-Technik (KNX-RF) damals extra tief eingebaut wurden.

Im Baumarkt gab es passende Fronten von Busch und Jäger, aber halt aus einer anderen Serie:

Angemeldet wird das Gerät wie jedes Marter-Gerät über die Home Assistant App mit dem Barcode; das geht problemlos. Anschließend erwacht das Gerät zum Leben:

Im Setup kann man einstellen welche Ventile man hat (stromlos offen, stromlos geschlossen, ….).

Im Home Assistant taucht das Gerät dann als Thermostat auf:

Bildschirmfoto 2024-10-27 um 10.39.25.

Ich weiß nicht so richtig, was ich erwartet habe, aber irgendwie fand ich das etwas wenig. Ja, man kann die Temperatur ablesen und einstellen:

Bildschirmfoto 2024-10-27 um 10.41.20.

Aber schon die Information, ob der Stellantrieb offen und geschlossen ist, rückt er nicht raus.

Es wird vermutlich der einzige Thermostat bleiben den ich austausche. Einmal sind die Dinger recht teuer und dann nicht mal so richtig informativ. Zumal eine Einzelraumregelung bei einer Fußbodenheizung mit Wärmepumpe ohne Quark ist. Das ist alles viel zu träge um da irgendwas zu regeln. Dann kommt der Stromverbrauch noch dazu und die Tatsache, daß sie nicht in unsere Schalterserie reinpassen.

Aber interessiert hat mich es trotzdem; und vielleicht entwickelt Eberle das Produkt ja noch weiter.

Fenecon Relaisboard

Fenecon bietet das Relaisboard an, welches von zwei verschiedenen Apps angesteuert werden kann: Manuelle Relaissteuerung oder die Schwellwertsteuerung.

Es gibt von Fenecon ein Installationshandbuch, aber eine wirklich wichtige Information fehlt dort leider: wie bekommt man eine IP-Adresse in das Ding rein?

Antwort: Gar nicht. Das Board wird mit einer statischen IP-Adresse (192.168.1.199) ausgeliefert.

Ist ja in Ordnung, kann man machen. Aber wieso steht das nicht im Handbuch?

Hat man das Gerät einmal am Wickel, gibt es ein kleines Web-Interface in welchem man die Netzwerkkonfiguration machen kann:

Bildschirmfoto 2024-10-26 um 21.23.27.

Ich habe im DHCP-Server gesucht, den nmap bemüht, neue MDNS-Announcements gesucht, vermutet daß mit der Stromversorgung was nicht stimmt, … und erst in einem Forum einen Hinweis darauf gefunden. Sowas dämliches.

Hier findet sich ein vermutlich baugleiches Gerät:

Bildschirmfoto 2024-10-27 um 06.37.57.

Ob KMTronic der Original-Hersteller ist, oder ob der beim gleichen OEM wie Fenecon einkauft ist mir nicht klar. Aber KMTronic schreibt es wenigstens auf seine Webseite:

Bildschirmfoto 2024-10-27 um 06.39.26.

Vaillant Energiemanagement

Vaillant hat ein neues Web-Portal gebaut, damit soll man seine Heizung optimieren können. Mir ist nur gar nicht klar, wie das funktionieren soll. Wenn man das Portal das erste mal aufmacht, fragt es diverse Informationen ab:

Bildschirmfoto 2024-10-26 um 20.53.28.Welche Wärmepumpe man hat, wie die PV-Anlage aussieht, den Standort, …

Bildschirmfoto 2024-10-26 um 20.53.38.

Anschließend wird das Dashboard angezeigt, welches mit einer PV-Anzeige anfängt:

Bildschirmfoto 2024-10-26 um 20.48.38.

Da das Portal aber keinen Zugriff auf die Daten der installierten PV-Anlage hat, kann das ja nur eine Art Wettervorhersage sein.

Dann findet sich dort so eine SG-Ready ähnliche Steuerung, damit man mit PV-Überschuss „verheizen“ kann.

 

Bildschirmfoto 2024-10-26 um 20.50.17.

Aber ob man den PV-Überschuss gerade wirklich hat, kann das Portal ja nicht wissen. Vielleicht läuft ja gerade die Waschmaschine oder das Auto lädt?

Die Idee finde ich gut, aber das scheint mir noch nicht so richtig fertig sein. Merkwürdig finde ich auch, daß die Bedienung, die Optik und die Funktionen überhaupt nicht der myVaillant-App ähneln. Sind da unterschiedliche Abteilungen unterwegs?