QNAP für Mac-User

Der Mac legt ständig verstecke Dateien an, die dann Schuld sind, wenn sich mal wieder ein Ordner nicht löschen lässt. Also weg damit:

find /share/MD0_DATA/ -depth -name „.DS_Store“ -exec rm {} ;
find /share/MD0_DATA/ -depth -name „.AppleDouble“ -exec rm -Rf {} ;
find /share/MD0_DATA/ -depth -name „.@__thumb“ -exec rm -Rf {} ;
find /share/MD0_DATA/ -depth -name „:2e*“ -exec rm {} ;

Linux und überraschende IPV6-Logik

Schaltet man unter Linux das IPV6 Forwarding an

echo 1 > /proc/sys/net/ipv6/conf/eth0/forwarding

schaltet der Kernel einfach so kommentarlos das SLAAC ab. Das Router sich nicht selber irgendwelche Adresse ausdenken sollen etc. ist ja alles korrekt. Aber dokumentiert ist es nicht und der Kernel schreibt es auch nicht in irgendein Logfile rein. Man wundert sich einfach, warum ständig die SLAAC-Adressen verschwinden.

Außerdem ignoriert der Linux-Kernel alle reinkommenden Router Advertisments von anderen Routern, sobald er selber ein Router ist; auch das ist nicht so richtig offensichtlich.

Aber dem lässt sich abhelfen:

https://www.kernel.org/doc/Documentation/networking/ip-sysctl.txt

accept_ra – INTEGER
Accept Router Advertisement

It also determines whether or not to transmit Router
Solicitations. If and only if the functional setting is to
accept Router Advertisements, Router Solicitations will be
transmitted.

Possible values are:

  • 0 Do not accept Router Advertisements.
  • 1 Accept Router Advertisements if forwarding is disabled.
  • 2 Overrule forwarding behaviour. Accept Router Advertisements
    even if forwarding is enabled. 

Functional default:

  • enabled if local forwarding is disabled.
  • disabled if local forwarding is enabled.

Linux Informationstage Oldenburg 2013

Moin,

Am Freitag und Samstag, 15. und 16. November 2013, finden die 7.
Linux-Informationstage Oldenburg in den Räumlichkeiten der Kommunalen
Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) statt.

Diese in der Region einzigartige Veranstaltung bietet ihren Besuchern
die Möglichkeit, sich zu Linux und Freier Software im Nordwesten zu
informieren.
Das Vortragsprogramm der Linux-Informationstage bildet mit Vorträgen zu
Themen rund um die Linux-Welt, Workshops zu digitaler Selbstverteidigung
und digitaler Bildbearbeitung einen Rahmen, der Einsteiger,
Fortgeschrittene wie auch an IT-Verantwortliche und Entscheider
anspricht.

Am Freitag wird die Veranstaltung um 15 Uhr mit einem Vortrag über
„OpenSource Software in öffentlichen Institutionen“ eröffnet. Samstags
beginnt die Veranstaltung um 10:00 mit einem Vortrag zu „Linux und Freie
Software in Niedersachsen“. An beiden Tagen endet die Veranstaltung um
18:00 Uhr. Unterstützt werden die Linux-Informationstage Oldenburg vom
ffis e.V. sowie dem KtT e.V.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite http://lit-ol.de

Für Rückfragen stehen wir unter der Adresse team@lit-ol.de zur Verfügung
und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

gruesse,

Das Team der Linux-Informationstage Oldenburg

Lego Mindstorms RIS und NXT auf modernen Rechnern

Lego Mindstorms RIS ist ja schon etwas angestaubt (nur ein CPU-Kern, kein Hyperthreading, kein 64 Bit, …), läuft aber einwandfrei mit einem Windows XP in einer virtuellen Maschine unter VirtualBox; auch auf Mac OS und Linux.

Der serielle Lego RIS-Infrarot-Sender lässt sich problemlos mit einem Digitus USB-Seriell-Konverter DA-70156 betreiben. Zuerst den Konverter im Host installieren und dann die serielle Schnittstelle (bei mir COM6:) an die virtuelle Maschine weitergeben.

RIS bekommt unter Windows XP seine temporären Dateien nicht gelöscht; die Fehlermeldung zeigt total in den Wald (Speicher voll, …) und hat nichts mit dem echten Problem zu tun.  Ein kleiner Batch wie ris-reset.bat vor oder nach jedem Start hilft da weiter:

       cd „C:Dokumente und EinstellungenromalLokale EinstellungenTemp“
       del *.* /f/s/q

Wer Lego Mindstorms Vision Command benutzen will, kann sich bei Logitech die aktuellen Treiber für eine Quickcam Web downloaden.


 
Für den Lego NXT reicht es, die USB-Geräte an die virtuelle Maschine weiterzugeben. Hierbei tauchen zwei verschiedene USB-Devices auf:

  • 0694:0002 im normalen Betrieb
  • 03EB:6124 für Firmware-Updates

Auf der Suche nach dem CoreDump

Der dnsmasq wollte einfach keinen Coredump hinterlassen, sodaß ABRT nichts zum Reporten hatte. Selbst wenn man den Bug gar nicht einreichen will, ist der ABRT praktisch weil er die ganzen Debuginfopakete automatisch installiert,  …

Da dnsmasq zwischendurch seine Benutzerkennung ändert, damit er nicht unter Root-Rechten läuft, produziert ein Standard-Linux-Kernel keinen Coredump.

Anschalten:

 echo 2 > /proc/sys/fs/suid_dumpable

Und wenn im Coredump was fehlt (was bei dnsmasq nicht der Fall ist):

 echo 0xF > /proc/<pid>/coredump_filter

Fedora Live CD über PXE booten

Wir brauchen die Live-CD tools:
yum install livecd-tools

Alles in den TFTP-Ordner werfen und aus der ISO den Kernel und die initred rauspulen:
livecd-iso-to-pxeboot Fedora-18-Beta-x86_64-Live-Desktop.iso

Der pxelinux.cfg Eintrag sieht dann so aus:

LABEL Live18
     MENU LABEL 1)  Fedora Live
     KERNEL vmlinuz0
     APPEND rootflags=loop initrd=initrd0.img
root=live:/Fedora-18-Beta-x86_64-Live-Desktop.iso rootfstype=auto ro
liveimg quiet  rhgb rd.luks=0 rd.md=0 rd.dm=0

Geduld: das Booten dauert Ewig, funktioniert aber.