Alle Jahre wieder gibt es die First Lego League. Nachdem wir vor einigen Jahren von der Uni Oldenburg zur KGS Brinkum (Großraum Bremen) umgezogen sind gab es dieses Jahr nur einen kleinen Umzug zur KGS Leeste.
Der Grund war erfreulich: mehr Anmeldungen und damit mehr Platzbedarf 🙂
Das zieht auch wieder verstärkt die Lokal-Presse an: Weser Kurier am 8.12. sowie die Kreiszeitung 6.12. und am 8.12.
Verblüffend finde ich immer wieder, daß sehr viele Teams noch mit dem NXT arbeiten; und damit gar keine schlechten Ergebnisse erzielen.
Ich bin gespannt, ob wir das nächste Jahr die ersten Teams sehen, die mit Micropython arbeiten. Python auf dem EV3 ist ziemlich anstrengend, da man wirklich alles selber bauen muss. Die Lego-SW nimmt einem da doch ziemlich viel ab. Gerade Multithreading etc. in Python ist doch deutlich anspruchsvoller, sich das in einer GUI zusammenklicken ist viel einfacher.
Für viel Verwirrung sorgten (bei Schülern, Coaches und Richtern) die Regeländerungen zur Homezone. Insgesamt finde ich das neue Regelwerk aber gut.
Verblüffend war auch, daß wir schon die ersten Spike-Elemente gesehen habe. Das Spike-Set ist noch nicht auf dem Markt, aber Lego Steine & Teile hat die Elemente schon. Insbesondere die neuen Reifen haben wohl deutlich mehr Gripp als bisherige Reifen, dafür sammeln sie schnell Staub und Krümel ein.
Die Aufgaben sind deutlich einfacher geworden als die letzten Jahre, das trägt zur Motivation bei (mehr Punkte, mehr gelöste Aufgaben, ….).
Und der Mädchen-Anteil ist weiter gestiegen, sowohl bei den Schülern als auch den Coaches.
Das war mein 8.ter Wettbewerb. Zu meinem 10. Wettbewerb nehme ich mir vor, die Bilder dann auch mal zeitnahe zu posten.
Für mein schönes Samsung Galaxy Tablet Tab S2 gibt es leider keine Android-Updates von Samsung mehr. Es funktioniert aber noch prima.
Also los mit LineageOS; (Wikipedia, Homepage) wollte ich mir ohnehin schon immer mal anschauen (was man nicht immer alles will).
Leider gibt es von diesem Tablettso diverse verschiedene Revisionen, die alle ihr spezielles Image brauchen. Ärgerlicherweise steht die Revision auf dem Gerät nicht drauf. Nach einiger Forschung stellte sich dann raus, daß genau für meine Revision (T810) von LineageOS keinen fertigen Build gibt.
Ein sehr ähnliches Gerät ist das GTS210WiFi. Die Installations-Anleitung hat ganz gut geholfen, es müssen nur andere Binaries benutzt werden.
Die LimeageOS-Binaries für das T810 gibt es hier: klick.
Die Bootloader-Binaries für das T810 gibt es hier: klick.
Da dieses Gerät noch ein 32-Bit-System ist, muss bei den Google-Apps der ARM, nicht der ARM64-Build ausgewählt werden. Bei F-Droid gibt es nur ein Installer-Paket.
Was noch nicht klappt, ist der SELinux-Support. SELinux läuft immer noch im permissive-Mode, den Enforcing habe ich noch nicht aktiv bekommen.
Etwas philosopisch aber einige wirklich interessante Überlegungen.
Retro: wo kommt die ganze ARM-Welt her ?
Die Security Nightmares: unterhaltsam wie immer, auch wenn es langsam langweilig wird. Immer wieder das gleiche, was auch irgendwie traurig ist. Spricht da jemand von Office-Makros ?
Von diesem Votrag über die Intel ME habe ich mir deutlich mehr versprochen. Zu wenig Tiefe.
Das könnte aber cool werden. Wenn Lego Steine & Teile nach Bricklink migriert und man dann über Bricklink neue Steine kaufen könnte, wäre das schon schick. Lego Steine & Teile ist wohl so ziemlich der schlimste Teil der Lego-Webseite. Die Bestellungen dort klappen zwar (und die Mitarbeiter/innen sind sehr nett und hilfsbereit), aber das Web-Interface ist eine Katastrophe.
Und vielleicht kommen ja noch mehr AFOL-Programme, da waren ein paar richtig schicke Sets dabei.
Und vielleicht repariert Lego als europäische Firma mal die Bricklink-Seite. Die tat sich mit der Einhaltung der europäischen Vorschriften ja manchmal etwas schwer. Aber lasst bitte nicht die Lego-Webentwickler an die Bricklink-Seite ran, aktuell funktioniert Bricklink so gut.
BILLUND, Denmark, November 26, 2019: The LEGO® Group today announced it has acquired BrickLink Ltd (www.bricklink.com), the world’s largest online community of adult LEGO fans from NXMH to strengthen its connection with its important adult fan base.
The
BrickLink platform has more than one million members and comprises an
online marketplace of more than 10,000 stores from 70 countries; a
digital building software where builders can design and showcase their
creations; and a vibrant online community where fans share ideas and
builds.
The platform was founded in 2000 by Dan Jezek as a way to
connect like-minded adult LEGO fans from around the world. It was
acquired in 2013 by NXMH, which is owned by Korean entrepreneur Jung-Ju
“Jay” Kim. BrickLink is headquartered in Irvine, California.
The
LEGO Group CEO, Niels B Christiansen said: “Our adult fans are extremely
important to us. They are passionate, committed and endlessly creative.
We have worked closely with the community for many years and look
forward to deepening our collaboration. We plan to continue to support
BrickLink’s active marketplace and evolve BrickLink’s digital studio
which allows our talented fans to take their creativity to the next
level.”
Jung-Ju “Jay” Kim, owner of NXMH, said: “It has been a
privilege to lead the transformation of BrickLink during the past six
years. I am grateful to the community for being so welcoming, supportive
and constructive. I am constantly amazed by everyone’s endless
creativity and their love for building. I am confident the platform will
be in good hands with the LEGO Group. As a fan myself, I can’t wait to
see what’s next.”
The LEGO Group’s Chief Marketing Officer, Julia
Goldin, said: “BrickLink provides the LEGO Group with a unique
opportunity to connect with adult fans through new channels and exciting
experiences. We’ve recently collaborated with BrickLink on a range of
crowd-sourced sets to celebrate the 60th anniversary of the brick. We
learned a lot and are keen to explore more ways of working together to
create value. We look forward to collaborating further with our adult
fans, while retaining and nurturing the independent spirit of the
digital platform.”
The acquisition also includes Sohobricks which makes small batches of building elements. Financial terms of the acquisition were not disclosed. Closing is expected to occur before the end of 2019.
Die Free Software Foundation Europe (FSFE) begrüßt den Parteitagsbeschluss der CDU zum Einsatz Freier Software. Auf ihrem 32. Parteitag hat die CDU am Wochenende beschlossen, sich die Forderung der FSFE anzuschließen, dass mit öffentlichen Geldern entwickelte Software als Freie Software allen zugutekommen soll. Die „Public Money? Public Code!“-Kampagne der FSFE wird bisher von über 170 Organisationen und 26.000 Einzelpersonen unterstützt. Dank Ihrer Unterstützung ist die Forderung nun auch bei der CDU angekommen.
Freie Software gibt allen das Recht, Programme für jeden Zweck zu verwenden, zu verstehen, zu verbreiten und zu verbessern. Diese Freiheiten stärken andere Grundrechte wie die Redefreiheit, die Pressefreiheit und das Recht auf Privatsphäre. Digitale Souveränität ist nur über Freie Software realisierbar. Wir freuen uns, dass unsere Kampagne nun auch in der deutschen Regierungspartei CDU angekommen ist und die Konservativen sich hinter unsere Forderung „Public Money? Public Code!“ stellen. Wir erwarten nun von der CDU, dass sie sich umgehend in der Regierung dafür einsetzt, die rechtlichen Grundlagen dafür zu schaffen, damit mit öffentlichen Geldern finanzierte Software unter einer Freie-Software- und Open-Source Lizenz veröffentlicht wird.
„Die offenen und gemeinsam entwickelten Standards des Internets und die offenen Schnittstellen sind die Prinzipien, die wir für die Digitalisierung Deutschlands heranziehen. Nur durch Offenheit entsteht Wettbewerb, nur durch Offenheit können neue Akteure im Wettbewerb die Platzhirsche herausfordern. Deshalb gilt künftig für alle (öffentlichen) Digitalisierungsprojekte in Deutschland: Auftragsvergabe und Förderung sind an die Einhaltung der Prinzipien Open-Source und offene Standards gebunden. Durch öffentliche Mittel finanzierte Software soll allen Bürgern dienen. Zusätzlich sollen freie und offene APIs den Zugang für unabhängige Entwicklungen erleichtern.“
Wie wäre es denn, wenn der bayrische CDU-Landesverband (aka CSU) in München gleich mit der Limux-Wegmigration aufhören würde ?
Im Vergleich zu anderen Kickstarter-Kampagnen gerade zu winzig, aber es hat geklappt. Es wird also mehr Python-Tutorials geben: 100% Funded and going strong!