Heizungs-Einzelraumregelung in Smart

Wir hatten für unsere Fußbodenheizung in jedem Raum die klassischen Raumregeler von Busch und Jäger die dann die Stellmotoren in den Heizungsverteilern ansteuern.

Über den Sinn und Unsinn von einer ERR im Zusammenhang mit einer Wärmepumpe gibt es ja unterschiedliche Meinungen (in kurz: vom Gebäudeenergiegesetz geforderter Quark), aber die Dinger sind halt von der alten Gastherme noch da. Leider sind sie nicht smart; und zwei sind im Laufe der Zeit auch gestorben.  Also kommen die alten Regler jetzt raus.

Die alten Regler: Busch-Jäger Raumtemperaturregler 1094/1095 U(TA):

Die neuen Regler: Busch-Jäger Raumtemperaturregler 62843 U-WL:

Von dem Regler gibt es verschiedene Verkabelungs-Varianten, bei uns ist das Modell 62843-WL ein 1:1 Ersatz für den alten 1094U Regler. Unterschiede zwischen NO und NC gibt es nicht mehr, daß kann man im Regler einstellen (endlich):

Bildschirmfoto 2025-12-31 um 15.21.23.

 

Über die Home Assistant Integration ABB-Free@Home sieht der Regler in Home Assistant dann so aus:

Bildschirmfoto 2025-12-31 um 13.44.28.

Der Ventil-Sensor ist normalerweise deaktiviert.

Bildschirmfoto 2025-12-31 um 13.46.02.

Und das Ventil lässt sich sogar manuell übersteuern:

Bildschirmfoto 2025-12-31 um 13.46.18.

Im Free@Home Access Point sieht der Regler dann so aus:

Bildschirmfoto 2025-12-31 um 13.47.36.

Bildschirmfoto 2025-12-31 um 13.48.13.

 

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Diese ganze Steuerung von Free@Home interessiert mich nicht, da der Home Assistant das alles machen würde; wenn es denn was zu steuern gäbe. Aber Busch und Jäger baut vernünftige Unterputz-Komponenten; und das ganze Haus ist mit B&J Reflex SI ausgestattet. Wenn man die Serien mischt, sieht das halt doof auf: klick.

Fenecon und Shelly Steckdose

Das neuste Fenecon-Software-Update bringt eine neue App für Shelly-Steckdosen mit: DIY App.

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Sie unterstützt die Shelly Matter Steckdosen der Generation 3. So eine hatte ich nicht in meinem Smarthome-Gerätezoo; also habe ich beim Hornbach mal welche geholt und ausprobiert. Die Fenecon-App ist nicht so richtig spannend, sie kann halt die Energiewerte der Steckdose auslesen. Nicht mehr und nicht weniger.

Nachdem die Steckdose aktiv ist (WLAN verbunden, Firmware-Update, …) ist die Einrichtung im Fenecon-EMS simpel: die Steckdose wird im LAN über mDNS gefunden und anschließend verbunden:

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Man kann einen Namen vergeben und die Phase auswählen.

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Entweder als Erzeugung oder als Verbrauch:

 

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Anschließend taucht die Steckdose in den Statistiken (hier unter Büro) auf:

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Wenn man ein Balkonkraftwerk mit überwachen will, ist die App sicherlich hilfreich. Mal sehen ob da in Zukunft noch was kommt; die Schwellwertsteuerung geht ja bislang nur über die eingebauten Relais oder das externe Relaisboard. Geräte an- und ausschalten kann die Shelly Steckdose ja auch, dafür ist sie ja eigentlich gemacht.

Fenecon Wetterprognose und zeitvariable Netzentgelte

Das neue Fenecon-Release bringt eine neue App Wetter-Prognose mit:

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Jetzt gibt es nur leider aktuell beim Wetter gar nichts spannendes zu prognostizieren: Wolken, tagelang. Aber prinzipiell ist das natürlich eine eine sinnvolle Ergänzung; wenn das EMS eine Vorstellung davon hat, wieviel Strom am nächsten Tag „kostenlos“ vom Dach kommt, braucht es den Akku Nachts nicht zu laden. Eigener Ertrag ist immer noch besser als „preiswerten“ Strom einzukaufen.

Spannender ist die neue App Zeitvariable Netzentgelte: diese App ist für die Kombination statischer Stromvertrag mit dynamischen Netzentgelten gedacht. Bei der Einrichtung muss man die Netzgebühren aus dem Strompreis rausrechnen und Netzbetreiber auswählen. Das FEMS holt sich anschließend die Zeitfenster und Netzentgelte automatisch.

Mit dem ENWG 14a Modul 3 und einem statischen Strompreis sieht das dann so aus:

Bildschirmfoto 2025-11-27 um 21.40.20.

Das Fenecon EMS will den Speicher zum Ende der Niedrig-Preisphasen laden um in den Normal- und Hochpreisphasen einen Strombezug zu vermeiden.

Das ENWG14 Modul 1 ist seit gut einem Jahr aktiv, das Modul 3 habe ich gerade beauftragt. Bis dahin werde ich mal beobachten, was das FEMS dort so anstellt.

Bildschirmfoto 2025-11-27 um 07.48.44.

Ein statischer Strompreis mit variablen Netzentgelten ist für uns (denke ich) die beste Kombination. Im Sommer kaufen wir wegen PV ohnehin keinen Strom ein; im Winter können wir einiges in die Nacht schieben und immerhin 20% beim Strompreis sparen. Die drei Abendstunden im Hochlasttarif schluckt der Speicher weg.

Dynamische Strompreise sind im Sommer niedrig, aber dann kaufen wir keinen Strom. Und im Winter (wenn wir ihn brauchen) liegen die dynamischen Strompreise meistens über den statischen Strompreisen.

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In 2026 werden die Netzentgelte ja runtergehen; mal sehen, wann die EWENetz die endgültigen Netzentgelte für 2026 veröffentlicht. Hier ist ein Entwurf: klick,

Home Assistant ZBT-2

Bislang hatte ich zwei Skyconnect ZBT-1 Sticks am Home Assistant, einen für Zigbee und einen für Thread.

Zigbee war immer total stabil, da helfen viele Geräte und das darauf aufbauende Mesh-Netzwerk. Thread-Geräte hingegen sind deutlich weniger, daher ist das Mesh da etwas dünner und es war immer etwas wackelig.

Jetzt hat Nabu Casa einen neuen Funk-„Stick“ auf den Markt gebracht: den ZBT-2.

Da der eine deutlich größere Antenne hat, soll die Reichweite viel besser sein. Mal sehen, ob Thread damit besser wird.

Multi-Protokol können die nicht, das hat früher aber auch nie stabil funktioniert. Die Installation ist nachgerade trivial eifach: PI ausschalten, anstecken, PI einschalten und die Migration durchlaufen lassen. Anschließend nochmal ausschalten und die alten ZBT-1 Sticks entfernen.

Bildschirmfoto 2025-11-25 um 13.26.23.

 

Bildschirmfoto 2025-11-25 um 13.27.23.

Bildschirmfoto 2025-11-25 um 13.28.30.

Bildschirmfoto 2025-11-25 um 13.28.54.

Bildschirmfoto 2025-11-25 um 13.27.45.

 

Ich musste keine Geräte neu anlernen, …. hat einfach weiter funktioniert. Alle Zigbee- und Thread-Geräte waren sofort wieder ansprechbar. Jetzt muss ich mal abwarten, ob das stabiler geworden ist; aber das wird nur die Zeit zeigen.

Bildschirmfoto 2025-11-25 um 13.31.23.

Bildschirmfoto 2025-11-25 um 13.32.56.

Zum Schluss wird der alte Stick gelöscht:

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Jetzt hat mein HA zwei Ohren 🙂

Sony FE 28mm f2 und Infrarot

Das Sony FE 28mm f2 Objektiv (Sel28f20) macht sich für Infrarot-Fotografie ganz gut. Da es ein älteres und preiswertes Objektiv ist, ist das kein modernes Spitzenobjektiv was Schärfe etc angeht. Aber deswegen ist es gebraucht günstig zu bekommen.

Darktable liest für die automatische Objektivkorrektur die Korrekturwerte aus den EXIF-Daten aus, die beheben allerdings die Vignette nicht ausreichend. Die Lensfun-Daten in Darktable sind viel besser, müssen aber manuell ausgewählt werden.

Es flart kräftig wenn man direkt in die Sonne fotografiert:

Sobald die Sonne aber aus der Bildmitte raus ist, lässt das schnell nach:

Blende 9.5 Zeit 1:200 ISO 125.

Hier einmal die ganze Blendenreihe von f2.0 bis f22 durch. Bis f11 passiert gar nichts, danach kann man (wenn man will) eine leichte Aufhellung durch einen Hotspot sehen. Auf Edward Nobles Testbildern sieht das dramatischer aus als auf echten Bildern.

Blende 2.0 Zeit 1:500 ISO 125.Blende 2.4 Zeit 1:350 ISO 125.Blende 2.8 Zeit 1:250 ISO 125.Blende 3.5 Zeit 1:200 ISO 125.Blende 4.0 Zeit 1:125 ISO 125.Blende 4.5 Zeit 1:60 ISO 125a.Blende 5.6 Zeit 1:45 ISO 125.Blende 6.7 Zeit 1:30 ISO 125.Blende 8.0 Zeit 1:20 ISO 125.Blende 9.5 Zeit 1:15 ISO 125.Blende 11.0 Zeit 1:10 ISO 125a.Blende 13.0 Zeit 1:8 ISO 125.Blende 16.0 Zeit 1:6 ISO 125.Blende 19.0 Zeit 1:4 ISO 125.Blende 22.0 Zeit 0.3 ISO 125.