VirtualBox und Discard / Trim

Die Container-Dateien werden größer und größer und verstopfen nur die Time Machine. Dabei steht überwiegend Müll drin.

Aber leider aktiviert VirtualBox die Discard-Unterstützung nicht von alleine. Dabei gibt es sie durchaus und sie lässt sich relativ einfach einschalten:

vi linux.vbox
<AttachedDevice nonrotational=“true“ discard=“true“ type=“HardDisk“ hotpluggable=“false“ port=“0″ device=“0″>

[root@localhost ~]# fstrim -v /
/: 18,7 GiB (20113682432 Bytes) getrimmt
[root@localhost ~]#

Und schon schrumpft die Datei von 32GB auf 15GB.

Ein anschließendes

romal$ VBoxManage modifyhd –compact linux.vdi
0%…10%…20%…30%…40%…50%…60%…70%…80%…90%…100%

erscheint ein Relikt aus alten Zeiten zu sein. Das findet sich zwar in diversen FAQs, aber die Trim-Sache oben reicht schon.

 

PFSense und ICMPv6

Die RFC4890 sagt ganz klar, welche ICMP-Nachrichten eine Firewall nicht verwerfen darf. PFSense bringt diese Regeln aber nicht von Haus aus mit. Also selber bauen:

Videos mit MPV auf Fedora 25 & MacBook Pro

Auf meinem Fedora 25 mit Intel-Grafik verbraucht der VLC beim Abspielen von Videos zu viel CPU-Zeit (teilweise 80%), da er alles von Hand rechnet. Ich bekomme ihn einfach nicht dazu, die HW-Decodierung zu benutzen. Beim MPV hingegen klappt das auf Anhieb. Die Config-Datei ist total simpel:

cat ~/.config/mpv/config
volume=100
alang=en
slang=en
hwdec=vaapi

Auf meinem Macbook klappt das genauso, der einzige Unterschied ist

hwdec=videotoolbox

Der Link auf den macOS-Download findet sich auf der MPV-Seite: https://laboratory.stolendata.net/~djinn/mpv_osx/

Für Fedora 25 gibt es den MPV bei RPMFusion.

Auf beiden System dekodiert der MPV ein 1080p Video mit 5-7% CPU Zeit. Surround-Sound gibt er dabei als diskrete Kanäle über Pulseaudio/CoreAudio dekodiert aus.

Sata Security Erase auf einer SSD

Und das ganze noch mal auf einer SSD:

[root@linux ~]# time hdparm  –user-master u –security-erase BLA
/dev/sdb
security_password: „BLA“
/dev/sdb:
Issuing SECURITY_ERASE command, password=“BLA“, user=user
real    0m2.605s
user    0m0.001s
sys     0m0.003s
[root@linux ~]#

2,6 Sekunden: so muss das sein. Wobei die sicherlich nicht die Blöcke überschreibt, sondern die in der Map als leer kennzeichnet und dann auf Leseversuche mit Nullen reagiert.