Fedora 18 und Gnome

Der Fedora 18 Installer funktioniert inzwischen, aber mir ist nicht klar, wo der neue besser sein soll, als der alte. Das der Code mal aufegräumt werden musste, glaube ich ja, aber die GUI …

Und die Gnome-Leute haben eine Macke. Der Gnome-Desktop wird immer unbrauchbarer. Also als erstes Mal eine Ladung Extensions:

https://extensions.gnome.org/extension/112/remove-accesibility/
https://extensions.gnome.org/extension/5/alternative-status-menu/
https://extensions.gnome.org/extension/327/axe-menu/
https://extensions.gnome.org/extension/212/advanced-volume-mixer/
https://extensions.gnome.org/extension/231/brightness-control/
https://extensions.gnome.org/extension/18/native-window-placement/

Gnome entwickelt sich wie Firefox zu einem Container für Addons …

Apple Airprint Server auf Linux

CUPS auf Linux verdaut so ziemlich alles an Druckdateien, was man ihm an den Kopf werfen kann, auch Apples Airprint.

Wichtig sind die pdl-Einträge Die CUPS-Version 1.5 vergisst hier einige
Einträge, sodaß man den DNS-SD Support von Cups besser abschaltet und
sich eine eigene Service-Definition in Avahi baut.

 Eine kleine Service-Definition unter /etc/avahi/services und los geht es:

<?xml version=“1.0″ ?>
    <!DOCTYPE service-group  SYSTEM’avahi-service.dtd‘>
    <service-group>
        <name replace-wildcards=“yes“>AirPrint Inkjet @ %h</name>
        <service>
        <type>_ipp._tcp</type>
        <subtype>_universal._sub._ipp._tcp</subtype>
        <port>631</port>
        <txt-record>txtvers=1</txt-record>
        <txt-record>qtotal=1</txt-record>
        <txt-record>Transparent=T</txt-record>
        <txt-record>URF=none</txt-record>
        <txt-record>rp=printers/Inkjet</txt-record>
        <txt-record>note=HP Business Inkjet 2250TN</txt-record>
        <txt-record>product=(GPL Ghostscript)</txt-record>
        <txt-record>printer-state=3</txt-record>
        <txt-record>printer-type=0x82904c</txt-record>
        <txt-record>pdl=application/octet-stream,application/pdf,application/postscript,image/gif,image/jpeg,image/png,image/tiff,image/urf,text/html,text/plain,application/vnd.cups-banner,application/vnd.cups-command,application/vnd.cups-pdf,application/vnd.cups-postscript</txt-record>
        <txt-record>adminurl=ipp://localhost:631/printers/Inkjet</txt-record></service>
    </service-group>

AVM FRITZ!DECT 200

Nicht so sonderlich komplex, aber im Gegensatz zu vielen anderen Smarthome-Produkten funktioniert es und ist auch tatsächlich für Endkunden lieferbar: AVM FRITZ!DECT 200

Das Anmelden ist simpel und funkioniert genau wie bei einem DECT-Telefon.

Anschließend lassen sich verschiedene Schaltzyklen definieren und der Energieverbauch der angeschlossenen Geräte erfassen, eigentlich gar nicht so schlecht.

Merkwürdig ist, daß die FritzDECT nicht im Dect-Monitor zu sehen ist:

Verinice 1.6 ist fertig

Verinice 1.6 ist fertig. Meine persönlichen Highlights aus dem Changelog:

  * Benutzerdefinierte Bausteine und Maßnahmen: eigene Bausteine und
    Maßnahmen können in der Grundschutz-Ansicht nun einfach über das
    Kontextmenü erzeugt werden. Über die Exportfunktion können diese
    Bausteine auch anderen Anwendern zur Verfügung gestellt werden.

  * Die Mac OS X Version ist jetzt voll funktionsfähig und verlässt den
    Beta-Status.

  * Bildvorschau für Anhänge: für alle als Attachment bei Objekten
    angehängten Bilder kann nun direkt in der Datei-Ansicht ein
    Vorschaubild angezeigt werden.  

First Lego League in Oldenburg

Am Samstag war ich als Schiedsrichter bei der First Lego League. Ausgetragen wurde der Regionalwettbewerb von der Universität Oldenburg. Die Gesamtorganisation liegt für Deutschland beim Hands on Technology Verein.
Was heute an Wissen über Mechanik und Informatik schon bei den 10-16 jähirgen Schülern vorhanden ist, ist ziemlich eindrucksvoll.
Verblüffend war allerdings, daß fast alle Teams mit hartcodierten Fahrwegen arbeiteten und nicht mit Sensorik die aufgedruckten Fahrbahnen nutzten. Aber Sensorik macht die Software natürlich viel komplexer. Ein anderes Problem ist der Werkzeugwechsel, der viel Zeit kostet und häuig schief geht, weil der Anbau in der Hektik nicht klappt, die alten Werkzeuge nicht schnell genug runter kommen oder beim Abbau des Werkzeugs gleich der halbe Roboter kaputt geht.
Aber auch als Zuschauer (davon gab es reichlich) war es ein Spektakel. Die Matches wurden per Kamera auf eine Leinwand übertragen, so dass jeder was sehen konnte.
Schade finde ich, daß die anderen Wettbewerbsdisplizinen wie Forschungsauftrag oder Roboter-Design so untergehen und nicht öffentlich gezeigt wurden.

GI Vortrag in Bremen über Informatikunterricht

Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, 

am Dienstag, den 04.09.2012 findet die die nächste
Regionalgruppenveranstaltung statt,

149. Veranstaltung

Termin:     04.09.2012, 18.15 Uhr

Ort:        Hochschule Bremen ZIMT
            Flughafenallee 10
            28199 Bremen
            Raum 032
            Bitte beachten Sie die Wegbeschreibung auf der Seite
            http://www.gi-hb-ol.de/wegbeschr.htm



Prof. Dr. Ira Diethelm, Universität Oldenburg

"Wozu eigentlich Informatikunterricht?"

Abstract:

Warum gehört Informatik heute in die Schule? Was ist eigentlich guter 
Informatikunterricht? Und was kann man von außen tun, damit Schulen diesen 
anbieten? Dieser Vortrag will einen Einblick in die Spannungsfelder rund um 
den Informatikunterricht bieten, die von der Unterrichtsorganisation über die 
Themen bis zum Fachkräftemangel reichen. In etlichen praxisorientierten 
Forschungsprojekten verfolgt die "Didaktik der Informatik" der Universität 
Oldenburg das Ziel, den Informatikunterricht zu verbessern und zu vermehren, 
von denen hier einige vorgestellt werden, die zu den Antworten auf die o.g. 
Fragen beitragen."

Ihr Regionalgruppenteam

Sprecher:
Ulrich Witte:         ulrich.witte@gi-hb-ol.de

Uta Bohnebeck:        uta.bohnebeck@hs-bremen.de
Frank Große:          frank.grosse@jasmine.hb.shuttle.de

Mit freundlichen Grüssen
Frank Grosse
-- Gesellschaft für Informatik e.V. Regionalgruppe Bremen / Oldenburg c/o Frank Grosse Langenberger Str. 1 28779 Bremen Mail: anmeldung@gi-hb-ol.de frank.grosse@jasmine.hb.shuttle.de

M-Audio Fast Track Ultra unter Linux

Die M-Audio Fast Track Ultra zählt sich eher zum Pro-Audio und nicht zum Consumer-Audio-Segment. Daher hat die Diva ein paar Extra-Wünsche.

Die FTU versteht nur 24 Bit-Audio und keine 16 Bit Audiodaten. Darauf kommen ALSA und Pulseaudio aber nicht selber.

Ein paar Einträge in der .asoundrc sind angezeigt; wichtig ist der Format-Eintrag:

pcm.dmixer {
    type dmix
    ipc_key 1024
    ipc_perm 0666
    slave.pcm „hw:0,0“
    slave {
        period_time 0
        period_size 1024
        buffer_size 4096
        rate 44100
        format S24_3LE
        channels 2
    }
    bindings {
        0 0
        1 1
    }
}

pcm.dsnooper {
    type dsnoop
    ipc_key 2048
    ipc_perm 0666
    slave.pcm „snd_card“
    slave
    {
        period_time 0
        period_size 1024
        buffer_size 4096
        rate 44100
        format S24_3LE
        channels 2
    }
    bindings {
        0 0
        1 1
    }
}

pcm.duplex {
    type asym
    playback.pcm „dmixer“
    capture.pcm „dsnooper“
}

pcm.!default {
    type plug
    slave.pcm „dmixer“
}

Für Pulseaudio ist sehen die Einträge ähnlich aus:

/etc/pulse/daemon.conf
   default-sample-format = s24le
   default-sample-rate = 44100

So richtig stabil ist das mit dem Pulseaudio bei mir noch nicht, manchmal scheint er mit doch wieder auf 16 Bit umzuspringen.

48000 oder 96000 als Sample-Rate gehen auch, aber die meisten Quellen sind nun einmal 44100. Dann fängt Pulseaudio fleißig an, alles zu resamplen was der Qualität nicht förderlich ist und einen Haufen Rechenzeit verbraucht.

Jack läuft einwandfrei und braucht auch keine Config.

Getestet unter Fedora 17. Wichtig sind sehr aktuelle Kernel, da Daniel Mack (Streaming Protokoll, die echte Knochenarbeit), Felix Homann (Mixer) und Aurélien Leblond (Hardware besorgen) noch intensiv am Treiber der M-Audio FTU arbeiten.

Leider ist M-Audio keine besonders Linux freundliche Firma und stellt weder Treiber noch Doku zur Verfügung.