GI-Vortrag: Angriffe auf industrielle Infrastrukturen

Am Dienstag, den 12.04.2011 findet die die nächste Regionalgruppenveranstaltung statt.
143. Veranstaltung
Referent:   Prof. Dr. Klaus Brunnstein
Thema:      Angriffe auf industrielle Infrastrukturen
Termin:     12.04.2011 – 18.00 Uhr
             ACHTUNG, die Veranstaltung wurde um 15 Minuten vorverlegt!
Ort:        Hochschule Bremen ZIMT
             Flughafenallee 10
             28199 Bremen
             Raum 032a/b
             Bitte beachten Sie die Wegbeschreibung auf der Seite
             http://www.gi-hb-ol.de/wegbeschr.htm
Anmeldung erbeten (per Mail, Telefon, persönlich) bis 11.04.2011
Abstract
Wie kritisch Unternehmen und die Wirtschaft insgesamt vom sachgerechten Funktionieren wichtiger industrieller technischer Infrastrukturen abhängen, wird seit Beginn des Industriezeitalters durch zahlreiche Unfälle deutlich, insbesondere wenn deren Wirkungen nicht nur die Existenz der betroffenen Unternehmen, sondern ganze Regionen (etwa beim Reaktor-Unfall in Chernobyl) oder Wirtschaftszweige (etwa bei Unfällen der Ölproduktion)betreffen.
Während die Verletzlichkeit von Netzwerk- und Bürosystemen durch zahlreiche Berichte über Hacker-Angriffe bis hin zum Kanzleramt hinreichend bekannt sind, ist bisher die Tatsache weniger ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gelangt, dass Unternehmen und Volkswirtschaften in noch höherem Maße von I&K-Techniken abhängen, die sich mangels ausreichender Sicherheitsvorkehrungen allzu oft als anfällig für fehlerbedingte Ausfälle bis hin zu externen Angriffen erweisen.
Jüngst haben Berichte über die Infektion von zahlreichen Steuerungsrechnern von industriellen Produktionsanlagen weltweit mit dem sog. „STUXNET-Virus“ sowie dabei Vermutungen über Angriffsziele (vor allem Urananreicherungsanlagen im Iran) nachgewiesen, wie anfällig selbst vermeintlich aufwendig „gesicherte“ Anlagen gegen Angriffe und Ausfälle sind. Solche Angriffe, die übrigens seit den 1990er Jahren mit der zunehmenden Vernetzung industrieller Anlagen beobachtet (wenn auch nich berichtet) werden, lassen eine Vielzahl an Motiven und professionellen Qualifikationen erkennen, während Abwehrmaßnahmen weder sachgerecht konzipiert und implementiert noch getestet und regelmäßig geübt werden. Diese Probleme werden zusätzlich überlagert über Spekulationen, dass Regierungen sich tatkräftig mit Angriffen auf staatlichen und industrielle Netze – „Cyberwar“ – beschäftigen.
Ausgehend von einer kurzen Darstellung ausgewählter Unfälle industrieller Anlagen seit den 1990er Jahren wird die Verletzlichkeit bestimmter Produktionssteuerungsanlagen anhand des STUXNET-Virus erläutert, und dazu werden geeignete Vorsorge- und Schutzverfahren vorgeschlagen.

GI Vortrag: Das agile Ich

Erinnerung:
Sehr geehrte Kollegin, sehr geehrter Kollege, 

am Dienstag, den 08.02.2011 findet die die nächste
Regionalgruppenveranstaltung statt.

142. Veranstaltung

Referent:   Jens Himmelreich          

Thema:      Das agile Ich

Termin:     08.02.2011 - 18.15 Uhr

Ort:        Hochschule Bremen ZIMT
            Flughafenallee 10
            28199 Bremen
            Raum 032a/b
            Bitte beachten Sie die Wegbeschreibung auf der Seite
            http://www.gi-hb-ol.de/wegbeschr.htm

Anmeldung nicht erforderlich! Sie können gerne noch weitere Personen 
mitbringen

Abstract:

Agile Methoden setzen auf die Selbstbestimmung der Arbeitenden. Damit 
verschwinden einige Problem, die das Arbeiten unter dem Wasserfall 
gekennzeichnet haben. Arbeit ist auf einmal interessant, der Prozess 
selbstbestimmt, das Team kann seine Entscheidungen selbst fällen. Doch mit 
diesem neuen 'Reich der Freiheit' entstehen Probleme, die mit dem alten 
Koordinatensystem gar nicht zu erfassen sind. Wenn ich meine Arbeit selbst 
bestimme, entsteht eine neue, innere Motivation an ihr.

Äußere Schutzmechanismen vor Überarbeitung und Erschöpfung wie feste 
Arbeitszeitregelungen versagen. Wenn ich mich mit meiner Arbeit 
identifiziere, wird mein Selbstwertgefühl viel stärker von Erfolg und 
Misserfolg bei der Arbeit geprägt. Wenn die Kommunikation im Team nicht ein 
Plaudern-nebenbei, sondern wesentlicher Erfolgsfaktor ist, steht mein 
sprachliches Vermögen auf dem Prüfstand. Das agile Ich ist umfassender 
gefordert und wird auf allen Ebenen von der Arbeit 'eingenommen'.

Der Vortrag versucht Muster aufzuzeigen. Muster aus: neuen Bedingungen der 
Arbeit, emotionalen Reaktionen darauf und individuellen Strategien damit 
umzugehen. Der Vortrag möchte ein Einstieg sein, Gefahren und Probleme der 
agilen Arbeitsweise sichtbar zu machen, denn ihre Vorteile führen wir uns oft 
genug vor Augen.

Ihr Regionalgruppenteam

Sprecher:
Ulrich Witte:         ulrich.witte@gi-hb-ol.de

Uta Bohnebeck:        uta.bohnebeck@hs-bremen.de
Frank Große:          frank.grosse@jasmine.hb.shuttle.de

Mit freundlichen Grüssen
Ulrich Witte
-- Gesellschaft für Informatik e.V. Regionalgruppe Bremen / Oldenburg c/o Ulrich Witte Benquestr. 10 28209 Bremen Mail: anmeldung@gi-hb-ol.de ulrich.witte@gi-hb-ol.de