FritzBox und PXE

Der DHCP-Dienst der Fritzbox ist leider ziemlich inflexibel. Da man ihm keine DHCP-Optionen mitgeben kann, bekommt man auch kein PXE gebaut.

Aber das PXE-ROM hat ein nettes Feature: es redet auch mit zwei DHCP-Servern. Von dem einem Server holt er sich den IP-Kram, von dem anderen DHCP-Server die PXE-Optionen.

Beschrieben wird das alles in der PXE-Spec im Kapitel 2.2.3 (Proxy-DHCP).

Wer also eine Fritzbox hat, installiert sich auf einem Linux-Rechner einen dnsmasq und lässt diesen nur die PXE-DHCP-Optionen verteilen und fertig ist der PXE-Server für zu hause.

/etc/dnsmasq.conf


log-dhcp
conf-dir=/etc/dnsmasq.d
port=0
enable-tftp
tftp-root=/tftpboot
dhcp-no-override
dhcp-range=192.168.0.100,proxy
pxe-service=X86PC,     „Legacy Netzwerkboot“, /tftpboot/pxelinux
pxe-service=X86-64_EFI,“EFI Netzwerkboot“,    /tftpboot/pxelinu
x

Dafür muss man in der dnsmasq.conf alles mögliche abschalten (port=0, leerer range, …) und den PXE-Kram anschalten.

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