Auf Fedora 22 updaten

Inzwischen funktioniert das Fedora-Release-Update richtig gut. Ich war bei einem Headless-Server etwas skeptisch und habe den als letzten aktualisiert, aber auch der war kein Problem.

Fedup: klick.

Für die Workstations ist es total simpel:

fedup –network 22

Da es beim Fedora 20 den Server noch nicht gab, muss man Fedup sagen, was man haben will:

fedup –network 22 –product=server

Danach einmal schnell aufräumen und die neuen und überflüssigen Configdateien wegwerfen:

dnf install rpmconf
rpmconf -a

Bei einem System musste ich die RPMFusion-Repos deaktivieren, da hat Fedup was mit den PGP-Schlüsseln nicht auf die Reihe bekommen. Nach dem Update lief RPMFusion dann aber wieder einwandfrei.

Fedora 22 und SSMTP

Beim Fedora 22 Update sind mir noch Postfixe untergekommen. Runter mit dem Postfix von den Servern:

root=reports@bla.de
mailhub=smtp.1und1.de:587
FromLineOverride=no
AuthUser=login
AuthPass=pasword
RewriteDomain=bla.de
UseTLS=Yes
UseSTARTTLS=Yes
TLS_CA_File=/etc/pki/tls/certs/ca-bundle.crt
Debug=No

Und damit als Absender nicht immer nur root@localhost drinsteht:

chfn -f ‚user@bla.de‘ root

Ein Dämon weniger auf den Rechnern …

Und der CA-Bundle-Bug aus Fedora 21 ist auch behoben.

M-Audio Fast Track Ultra unter Linux

Die M-Audio Fast Track Ultra funktioniert unter Linux mit den Standard-Kernel-Treibern einwandfrei. Nur die Konfiguration ist etwas unübersichtlich.

Da das Gerät ein internes Routing und einen Mixer eingebaut hat, muss man dem Gerät sagen, welches Signal wo rein, mit wem gemischt und wo wieder raus soll.

Ohne Routing und ohne Mixing (macht man am besten ohnehin im Rechner), sieht das dann so aus:

DIn1 -> Out1 100
Din1 -> Out2 0
Din1 -> Out3 0

Din2 -> Out1 0
Din2 -> Out2 100
Din2 -> Out3 0

Und zum Schluss alle Effekte auf 0 runterdrehen:

Linux und überraschende IPV6-Logik

Schaltet man unter Linux das IPV6 Forwarding an

echo 1 > /proc/sys/net/ipv6/conf/eth0/forwarding

schaltet der Kernel einfach so kommentarlos das SLAAC ab. Das Router sich nicht selber irgendwelche Adresse ausdenken sollen etc. ist ja alles korrekt. Aber dokumentiert ist es nicht und der Kernel schreibt es auch nicht in irgendein Logfile rein. Man wundert sich einfach, warum ständig die SLAAC-Adressen verschwinden.

Außerdem ignoriert der Linux-Kernel alle reinkommenden Router Advertisments von anderen Routern, sobald er selber ein Router ist; auch das ist nicht so richtig offensichtlich.

Aber dem lässt sich abhelfen:

https://www.kernel.org/doc/Documentation/networking/ip-sysctl.txt

accept_ra – INTEGER
Accept Router Advertisement

It also determines whether or not to transmit Router
Solicitations. If and only if the functional setting is to
accept Router Advertisements, Router Solicitations will be
transmitted.

Possible values are:

  • 0 Do not accept Router Advertisements.
  • 1 Accept Router Advertisements if forwarding is disabled.
  • 2 Overrule forwarding behaviour. Accept Router Advertisements
    even if forwarding is enabled. 

Functional default:

  • enabled if local forwarding is disabled.
  • disabled if local forwarding is enabled.

Linux Informationstage Oldenburg 2013

Moin,

Am Freitag und Samstag, 15. und 16. November 2013, finden die 7.
Linux-Informationstage Oldenburg in den Räumlichkeiten der Kommunalen
Datenverarbeitung Oldenburg (KDO) statt.

Diese in der Region einzigartige Veranstaltung bietet ihren Besuchern
die Möglichkeit, sich zu Linux und Freier Software im Nordwesten zu
informieren.
Das Vortragsprogramm der Linux-Informationstage bildet mit Vorträgen zu
Themen rund um die Linux-Welt, Workshops zu digitaler Selbstverteidigung
und digitaler Bildbearbeitung einen Rahmen, der Einsteiger,
Fortgeschrittene wie auch an IT-Verantwortliche und Entscheider
anspricht.

Am Freitag wird die Veranstaltung um 15 Uhr mit einem Vortrag über
„OpenSource Software in öffentlichen Institutionen“ eröffnet. Samstags
beginnt die Veranstaltung um 10:00 mit einem Vortrag zu „Linux und Freie
Software in Niedersachsen“. An beiden Tagen endet die Veranstaltung um
18:00 Uhr. Unterstützt werden die Linux-Informationstage Oldenburg vom
ffis e.V. sowie dem KtT e.V.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite http://lit-ol.de

Für Rückfragen stehen wir unter der Adresse team@lit-ol.de zur Verfügung
und verbleiben mit freundlichen Grüßen,

gruesse,

Das Team der Linux-Informationstage Oldenburg

Apple Airprint Server auf Linux

CUPS auf Linux verdaut so ziemlich alles an Druckdateien, was man ihm an den Kopf werfen kann, auch Apples Airprint.

Wichtig sind die pdl-Einträge Die CUPS-Version 1.5 vergisst hier einige
Einträge, sodaß man den DNS-SD Support von Cups besser abschaltet und
sich eine eigene Service-Definition in Avahi baut.

 Eine kleine Service-Definition unter /etc/avahi/services und los geht es:

<?xml version=“1.0″ ?>
    <!DOCTYPE service-group  SYSTEM’avahi-service.dtd‘>
    <service-group>
        <name replace-wildcards=“yes“>AirPrint Inkjet @ %h</name>
        <service>
        <type>_ipp._tcp</type>
        <subtype>_universal._sub._ipp._tcp</subtype>
        <port>631</port>
        <txt-record>txtvers=1</txt-record>
        <txt-record>qtotal=1</txt-record>
        <txt-record>Transparent=T</txt-record>
        <txt-record>URF=none</txt-record>
        <txt-record>rp=printers/Inkjet</txt-record>
        <txt-record>note=HP Business Inkjet 2250TN</txt-record>
        <txt-record>product=(GPL Ghostscript)</txt-record>
        <txt-record>printer-state=3</txt-record>
        <txt-record>printer-type=0x82904c</txt-record>
        <txt-record>pdl=application/octet-stream,application/pdf,application/postscript,image/gif,image/jpeg,image/png,image/tiff,image/urf,text/html,text/plain,application/vnd.cups-banner,application/vnd.cups-command,application/vnd.cups-pdf,application/vnd.cups-postscript</txt-record>
        <txt-record>adminurl=ipp://localhost:631/printers/Inkjet</txt-record></service>
    </service-group>

M-Audio Fast Track Ultra unter Linux

Die M-Audio Fast Track Ultra zählt sich eher zum Pro-Audio und nicht zum Consumer-Audio-Segment. Daher hat die Diva ein paar Extra-Wünsche.

Die FTU versteht nur 24 Bit-Audio und keine 16 Bit Audiodaten. Darauf kommen ALSA und Pulseaudio aber nicht selber.

Ein paar Einträge in der .asoundrc sind angezeigt; wichtig ist der Format-Eintrag:

pcm.dmixer {
    type dmix
    ipc_key 1024
    ipc_perm 0666
    slave.pcm „hw:0,0“
    slave {
        period_time 0
        period_size 1024
        buffer_size 4096
        rate 44100
        format S24_3LE
        channels 2
    }
    bindings {
        0 0
        1 1
    }
}

pcm.dsnooper {
    type dsnoop
    ipc_key 2048
    ipc_perm 0666
    slave.pcm „snd_card“
    slave
    {
        period_time 0
        period_size 1024
        buffer_size 4096
        rate 44100
        format S24_3LE
        channels 2
    }
    bindings {
        0 0
        1 1
    }
}

pcm.duplex {
    type asym
    playback.pcm „dmixer“
    capture.pcm „dsnooper“
}

pcm.!default {
    type plug
    slave.pcm „dmixer“
}

Für Pulseaudio ist sehen die Einträge ähnlich aus:

/etc/pulse/daemon.conf
   default-sample-format = s24le
   default-sample-rate = 44100

So richtig stabil ist das mit dem Pulseaudio bei mir noch nicht, manchmal scheint er mit doch wieder auf 16 Bit umzuspringen.

48000 oder 96000 als Sample-Rate gehen auch, aber die meisten Quellen sind nun einmal 44100. Dann fängt Pulseaudio fleißig an, alles zu resamplen was der Qualität nicht förderlich ist und einen Haufen Rechenzeit verbraucht.

Jack läuft einwandfrei und braucht auch keine Config.

Getestet unter Fedora 17. Wichtig sind sehr aktuelle Kernel, da Daniel Mack (Streaming Protokoll, die echte Knochenarbeit), Felix Homann (Mixer) und Aurélien Leblond (Hardware besorgen) noch intensiv am Treiber der M-Audio FTU arbeiten.

Leider ist M-Audio keine besonders Linux freundliche Firma und stellt weder Treiber noch Doku zur Verfügung.