First Lego League 2015 an der Uni Oldenburg

Die bekannten Teams waren wieder da, aber auch neue (und erfolgreiche) Teams.

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First Lego League 2015 in OL
First Lego League 2015 in OL

First Lego League 2014 in Oldenburg

Auch dieses Jahr war wieder der First Lego League Regionalwettbewerb an der Uni Oldenburg. Leider mit etwas weniger Teams als die letzten Jahre.

Beim Robot-Design gab es wieder viele verschiedene Anätze zu bewerten. Leider haben sich einige theoretisch gute Ideen im Wettbewerb hinterher nicht umsetzen lassen. Statisch navigieren ist eigentlich blöd. Aber besser eine funktionierende statische Navigation als eine nicht funktionierende Sensor-Navigation.

Praxis schlägt Theorie.

Am tollsten war ein pneumatisch betriebener Kettenspanner, damit die Ketten nicht so leicht auf den Rädern rutschen. Wirkt etwas übertrieben. hat aber geholfen.

Viel hilft viel 🙂

Das Siegerteam in Aktion:

Die Ränger waren voller, als es auf diesem Photo aussieht:

Und zum Schluss gab es viele viele Siegerehrungen. Für jede der Kategorien gibt es eine eigene Wertung und dann noch eine Gesamtwertung:

Und noch mal alle 1. bis 3. Plätze in jeder Kategorie und die Gesamtplatzierten zusammen. Da reicht dann das Weitwinkel doch nicht mehr:

Wer sich für Roboter interessiert, sollte nächstes Jahr teilnehmen. Die Oldenburger-Region ist gut vertreten. Immerhin sind die WGM Devils aus dem Oldenburger Regionalwettbewerb bis ins Weltfinale in den USA gekommen.

Lego Simpsons

Endlich mal etwas Zeit gehabt und angefangen:

Sogar die Beule vorne am Auto ist vorhanden. Aber die Größenverhältnisse stimmen überhaupt nicht, keine Chance daß alle vier Minifigs in das Auto passen. Und Legos komische Angewohnheit bei Zwergen und Kindern immer nur die Beine zu kürzen, sieht immer noch blöd aus. Kinder haben nicht nur kurze Beine, die sind auch insgesamt kleiner; auch in Dänemark.

Mal sehen wie das Haus wird …

First Lego League 2013 in Oldenburg

Hups, Artikel geschrieben, aber den Veröffentlichen-Knopf nicht gedrückt. Sowas dämliches.

Am Wochenende war an der Uni Oldenburg wieder der First Lego League Regionalwettbewerb.

Dieses mal stand ich allerdings nichts am Tisch, sondern im Design-Wettbewerb.

Dort haben wir die Konstruktion des Roboters bewertet, unanbhängig davon, wie erfolgreich er tatsächlich auf dem Spielfeld ist.

  • Wie stabil ist er ?
  • Stecken eigene Ideen drin, oder ist es ein Standard-Roboter aus dem Lego-Anleitungsbuch ?
  • Wie sieht die Software aus ?
    • Spaghetti-Code ?
    • Schleifen ?
    • Funktionen ?
    • Oder einfach alles sequentiell hintereinander weg.
      … 
  • Wie gut ist der Werkzeugwechsel ?
  • Sind alle Aufgaben vorgesehen, oder ist der Roboter auf einige Aufgaben beschränkt ?


Für das Team Legolander gab es wegen vorbildlichem Verhalten/Teamarbeit einen Sonderpreis der Jury.

Allerdings muss ich sagen, daß mir die Aufgaben letztes Jahr besser gefallen haben.

Lego Mindstorms RIS und NXT auf modernen Rechnern

Lego Mindstorms RIS ist ja schon etwas angestaubt (nur ein CPU-Kern, kein Hyperthreading, kein 64 Bit, …), läuft aber einwandfrei mit einem Windows XP in einer virtuellen Maschine unter VirtualBox; auch auf Mac OS und Linux.

Der serielle Lego RIS-Infrarot-Sender lässt sich problemlos mit einem Digitus USB-Seriell-Konverter DA-70156 betreiben. Zuerst den Konverter im Host installieren und dann die serielle Schnittstelle (bei mir COM6:) an die virtuelle Maschine weitergeben.

RIS bekommt unter Windows XP seine temporären Dateien nicht gelöscht; die Fehlermeldung zeigt total in den Wald (Speicher voll, …) und hat nichts mit dem echten Problem zu tun.  Ein kleiner Batch wie ris-reset.bat vor oder nach jedem Start hilft da weiter:

       cd „C:Dokumente und EinstellungenromalLokale EinstellungenTemp“
       del *.* /f/s/q

Wer Lego Mindstorms Vision Command benutzen will, kann sich bei Logitech die aktuellen Treiber für eine Quickcam Web downloaden.


 
Für den Lego NXT reicht es, die USB-Geräte an die virtuelle Maschine weiterzugeben. Hierbei tauchen zwei verschiedene USB-Devices auf:

  • 0694:0002 im normalen Betrieb
  • 03EB:6124 für Firmware-Updates

First Lego League in Oldenburg

Am Samstag war ich als Schiedsrichter bei der First Lego League. Ausgetragen wurde der Regionalwettbewerb von der Universität Oldenburg. Die Gesamtorganisation liegt für Deutschland beim Hands on Technology Verein.
Was heute an Wissen über Mechanik und Informatik schon bei den 10-16 jähirgen Schülern vorhanden ist, ist ziemlich eindrucksvoll.
Verblüffend war allerdings, daß fast alle Teams mit hartcodierten Fahrwegen arbeiteten und nicht mit Sensorik die aufgedruckten Fahrbahnen nutzten. Aber Sensorik macht die Software natürlich viel komplexer. Ein anderes Problem ist der Werkzeugwechsel, der viel Zeit kostet und häuig schief geht, weil der Anbau in der Hektik nicht klappt, die alten Werkzeuge nicht schnell genug runter kommen oder beim Abbau des Werkzeugs gleich der halbe Roboter kaputt geht.
Aber auch als Zuschauer (davon gab es reichlich) war es ein Spektakel. Die Matches wurden per Kamera auf eine Leinwand übertragen, so dass jeder was sehen konnte.
Schade finde ich, daß die anderen Wettbewerbsdisplizinen wie Forschungsauftrag oder Roboter-Design so untergehen und nicht öffentlich gezeigt wurden.