M-Audio Fast Track Ultra unter Linux

Die M-Audio Fast Track Ultra funktioniert unter Linux mit den Standard-Kernel-Treibern einwandfrei. Nur die Konfiguration ist etwas unübersichtlich.

Da das Gerät ein internes Routing und einen Mixer eingebaut hat, muss man dem Gerät sagen, welches Signal wo rein, mit wem gemischt und wo wieder raus soll.

Ohne Routing und ohne Mixing (macht man am besten ohnehin im Rechner), sieht das dann so aus:

DIn1 -> Out1 100
Din1 -> Out2 0
Din1 -> Out3 0

Din2 -> Out1 0
Din2 -> Out2 100
Din2 -> Out3 0

Und zum Schluss alle Effekte auf 0 runterdrehen:

Spätrömische Dekadenz: M-Audio für Mehrkanalkino

Da die Notebooks heute ja alle keinen SPDIF-Mehrkanalausgang für Dolby Digital oder DTS haben, muss ein externes Mehrkanal-USB-Audio Device dafür herhalten.
Auch wenn eine M-Audio Fast Track Ultra dafür sicherlich nicht gedacht war, klappt es prima.
Der Verstärker wird über die diskreten Audio-Ausgänge angekabelt:
  • Ausgänge 1+2 für vorne links und rechts
  • Ausgänge 3+4 für hinten links und rechts
  • Ausgänge 5+6 für Center und den Subwoofer
  Etwas fummelig ist das die Konfiguration der Kanäle:
 

Die Konfiguration unter Linux sieht genauso aus, nur daß die grafische Darstellung im Alsa-Mixer anders aussieht.

Und zum Schluss muss man noch die Audio-Lautstärke am Gerät (Master-Volume benannt) ganz hochdrehen. Heißt zwar Master, ist aber nur Vorne Links und Rechts; sonst sind diese beiden Kanäle viel leiser als die anderen Kanäle.